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Reaktor abgeschaltet
Reaktor abgeschaltet
06.08.2018 - 12:11 Uhr
Fessenheim/Schaffhausen (lor/dpa) - Wegen der weiter andauernden Hitze am Oberrhein hat der staatliche Energiekonzern Electricité de France (EDF) einen der beiden Druckwasserreaktoren am AKW Fessenheim ganz abschaltet und die Leistung des zweiten Reaktors weiter drosseln müssen.

Grund war nach elsässischen Medienberichten ein weiterer Anstieg der Wassertemperatur des Grand Canal d'Alsace (Rheinseitenkanal) oberhalb der Entnahmestelle des Kühlwassers für das AKW auf über 26 Grad. Fessenheim verfügt über keine Kühltürme zum Kühlen der zwei Reaktoren, sondern entnimmt dazu das Wasser aus dem parallel zum Rhein verlaufenden Kanal und leitet es dort wieder hinein. Französischen Vorschriften zufolge darf das Wasser im Rheinseitenkanal durch die Einleitung von Kühlwasser nicht auf über 28 Grad erwärmen. EDF stoppte daher am frühen Samstagmorgen nach eigenen Angaben gegen 4.10 Uhr den Reaktor von Block eins völlig.

Eine Tonne toter Fische aus Rhein geborgen

Im Hochrhein hat indes ein hitzebedingtes Fischsterben begonnen. Am Wochenende wurde bereits rund eine Tonne toter Fische eingesammelt, wie der schweizerische Fischereiverband am Montag bestätigte. Betroffen sind vor allem Äschen, die Temperaturen unter 23 Grad bevorzugen. Im Stein am Rhein westlich des Bodensees war das Rheinwasser aber schon über 27 Grad warm.

Foto: dpa

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