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Vorsicht vor Zecken
Vorsicht vor Zecken
09.08.2018 - 07:00 Uhr
Rastatt (red) - Die bekannteste und häufigste Zeckenart innerhalb Mitteleuropas ist der "gemeine Holzbock". Und gemein ist dieses kleine Spinnentierchen allemal. Faul und bequem hockt es den ganzen Tag über auf Grashalmen oder im losen Laub und wartet auf den passenden Wirt. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rastatt rät Spaziergängern und Wanderern im Grünen zu besonderer Vorsicht.

Kommt nun ein Hund oder Mensch an diesen Grünzonen vorbei, erwacht die Zecke, lässt sich abstreifen und klammert sich an ihrem Opfer fest. Nun krabbelt sie so lange umher, bis sie eine gut durchblutete Stelle ausfindig gemacht hat, beispielsweise die Kniebeuge. Hier sticht sie dann zu und saugt Blut.

Eigentlich wäre so ein Zeckenstich nicht weiter tragisch, bestünde nicht das Risiko, über den Speichel der Zecke Infektionskrankheiten übertragen zu bekommen. In der mittelbadischen Region tragen zehn bis 35 Prozent der Zecken Borrelien in sich. Eine Infektion mit diesen Bakterien führt zum Krankheitsbild der Lyme-Borreliose. Weitaus seltener sind Zecken mit FSME-Viren befallen. In Endemiegebieten, zu denen auch der Landkreis Rastatt sowie der Stadtkreis Baden-Baden gehören, sind etwa fünf Prozent der Zecken mit FSME-Viren infiziert.

Beim Wandern lange Kleidung tragen und breite Wege bevorzugen

Im Gegensatz zur Borreliose gibt es gegen die Frühsommer-Meningoencephalitis aber einen wirksamen Impfschutz. Deshalb empfiehlt das Gesundheitsamt in der Region allen Personengruppen mit möglichem Zeckenkontakt zur Impfung. Eine Impfung ist ab dem ersten Lebensjahr möglich.

Zecken sollte man sich am besten vom Leib halten. Aus diesem Grund sollte man bei einem Spaziergang durchs Grüne am besten lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen. Auch ist es ratsam, nicht durch das Dickicht zu streifen, sondern breite Wanderwege zu bevorzugen.

Nach einem Spaziergang sollte die gesamte Haut auf auffällige, schwarze Pünktchen abgesucht werden. Findet man eine Zecke, sollte das Tierchen schleunigst entfernt werden. Denn je länger das Tier saugt, desto größer wird das Risiko für übertragbare Krankheiten, insbesondere der Borreliose.

Entzündet sich die Einstichstelle - ab zum Arzt

Die Zecke sollte dabei langsam und kontinuierlich mit einer feinen Pinzette, einer Zeckenzange oder -karte aus der Haut gezogen werden, dabei die Zecke möglichst nicht quetschen und dicht über der Haut packen. Die Einstichstelle sollte anschließend sorgfältig desinfiziert werden. Gelingt es nicht die Zecke vollständig zu entfernen, so gibt es keinen Grund zur Panik. Sollte sich die Einstichstelle innerhalb einiger Tage entzünden, muss ein Arzt aufgesucht werden.

Weitere Fragen zum Thema Zecken und FSME beantwortet das Gesundheitsamt unter (0 72 22) 3 81 23 00.

Foto: dpa

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