http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
4,6 Millionen Europäer sagen ihre Meinung zur Sommerzeit
4,6 Millionen Europäer sagen ihre Meinung zur Sommerzeit
17.08.2018 - 14:22 Uhr
Brüssel (dpa) - Die EU-Umfrage zu einer möglichen Abschaffung der Sommerzeit ist auf ungewöhnlich großes Interesse gestoßen. Seit Anfang Juli seien mehr als 4,6 Millionen Antworten eingegangen, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Freitag. Im Vergleich zu anderen öffentlichen Befragungen ist das ein beachtlicher Teilnehmerrekord.

Bis das Ergebnis der Befragung veröffentlicht wird, dauert es allerdings noch. Die Antworten würden nun ausgewertet und in den kommenden Wochen ein Bericht vorgestellt, sagte der Sprecher. Die Befragung war in der Nacht zum Freitag zu Ende gegangen.

Die EU-Kommission befragt EU-Bürger und andere Interessenvertreter regelmäßig zu aktuellen Themen. Bisher lag der Spitzenwert einer solchen Umfrage nach Angaben der Behörde 2015 bei 550.000 Antworten. Damals ging es um das Thema Natur- und Tierschutz. Bei der Sommerzeit-Umfrage waren allein in den ersten drei Tagen mehr als 500.000 Online-Fragebögen ausgefüllt worden.

Teilnehmer werden nach persönlichen Erfahrungen gefragt

Die Teilnehmer wurden etwa gefragt, welche Erfahrungen sie mit dem Wechsel von Winter- auf Sommerzeit gemacht haben, und ob sie für eine Abschaffung oder Beibehaltung der üblichen Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst sind. Außerdem konnten sie in einem Textfeld Bemerkungen machen.

Meinungsumfrage, kein Referendum

Die EU-Kommission betonte zuletzt jedoch mehrfach, bei der Umfrage handele es sich nicht um ein Referendum. Das Europaparlament hatte die Brüsseler Behörde im Februar beauftragt, Forderungen nach einer Abkehr von der Sommerzeit zu prüfen. Die nicht repräsentative Umfrage ist dabei nur ein Teil der Bewertung, aber nicht verbindlich.

Nutzen der Zeitumstellung umstritten

In Deutschland gibt es die Sommerzeit seit 1980, seit 1996 stellen die Menschen in allen EU-Ländern die Uhren am letzten Sonntag im März eine Stunde vor und am letzten Oktober-Sonntag wieder eine Stunde zurück. Eigentlich soll das Tageslicht besser genutzt und dadurch Energie gespart werden. Der tatsächliche Nutzen ist jedoch höchst umstritten.

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Bühl
Ein Hans Dampf in steilen Gassen

17.08.2018
In Neusatz ist viel in Bewegung
Bühl (sie) - Wolfgang Bohnert muss seine Arbeit als Neusatzer Ortsvorsteher derzeit vom Stadtgeschichtlichen Institut aus erledigen. Das Rathaus wird noch bis Anfang 2019 umgebaut. Und auch sonst ist in dem Bühler Höhenstadtteil viel in Bewegung (Foto: sie). »-Mehr
Karlsruhe
Uphoff vor dem Abflug?

17.08.2018
Verlässt Uphoff den KSC?
Karlsruhe (red) - Dem Fußball-Drittligisten Karlsruher SC steht der nächste hochkarätige Spielerverlust bevor: Torhüter Benjamin Uphoff soll das Interesse des Zweitligisten FC Ingolstadt geweckt haben. Angeblich liege die Schmerzgrenze des FCI bei 1,4 Millionen Euro (Foto: GES). »-Mehr
Stuttgart
Sommerferien 2019: Das Chaos ist programmiert

17.08.2018
Sommerferienstart am selben Tag
Stuttgart (bjhw) - Die Sommerferien fangen nächstes Jahr in Baden-Württemberg und Bayern am selben Tag an. Dies hat zur Folge, dass rund 24 Millionen Menschen in den beiden Südländern gleichzeitig ihren Urlaub genießen wollen. Das Chaos ist programmiert (Foto: dpa/av). »-Mehr
Rastatt
--mediatextglobal-- Ein Bogen mit originalen Briefmarken belegt die Steigerung des Postkartenportos 1920 bis 1923.  Foto:  Wollenschneider

17.08.2018
Fünf Milliarden für eine Postkarte
Rastatt (rw) - Um ein Exponat reicher ist die Ausstellung über die Weimarer Republik im Rastatter Stadtmuseum. Ein Sammler lieh dem Museum eine gerahmte Auswahl von Originalbriefmarken aus der Zeit der Hyperinflation. Fünf Milliarden Mark kostete das Porto für eine Postkarte (Foto: rw). »-Mehr
Sinzheim
Ermutigende Beispiele zweier junger Syrer

17.08.2018
Zwei junge Syrer in Sinzheim
Sinzheim (red) - Mohamad Manzalj und Yaman Alabdullah (Foto: pr) lachen gerne und viel, obwohl sie Grund genug hätten, mit dem Schicksal zu hadern. Der Krieg in Syrien hat ihnen viel genommen. In Sinzheim haben sie eine neue Heimat gefunden und sprechen über ihre Pläne. »-Mehr
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Die Grünen wollen den Frauenanteil im Bundestag per gesetzlicher Quote erhöhen. Halten Sie eine Quote für sinnvoll?

Ja.
Nein.
Ist mir egal.


http://www.karlsruhe.ihk.de/handelsregister
www.stadtwerke-rastatt.de
Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz