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Polizeipräsenz wird in Offenburg erhöht
Polizeipräsenz wird in Offenburg erhöht
22.08.2018 - 17:00 Uhr
Offenburg (red/lsw) - Nach der tödlichen Messerattacke auf einen Arzt in Offenburg in der vergangenen Woche ist das Motiv des 26-jährigen Tatverdächtigen unklar. Der Mann schweige weiterhin, teilt die Polizei am Mittwoch mit. Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat dem dortigen Polizeipräsidium indes weitere Polizisten zur Verfügung gestellt.

Nach einem Zeugenaufruf seien bei der Kripo rund zehn hilfreiche Hinweise eingegangen, aufgrund derer die bisherigen Erkenntnisse zum Fluchtweg des 26-Jährigen untermauert werden konnten. Ob der Mann, der seit der Tat in Untersuchungshaft sitzt, zum Tatzeitpunkt unter der Einwirkung von Drogen oder anderer berauschender Mittel stand, werde derzeit noch untersucht. Zudem werde ein psychiatrisches Gutachten erstellt. Dabei solle geprüft werden, ob der Mann zur Tatzeit schuldfähig war, erklärt das Polizeipräsidium Offenburg.

Acht weitere Beamte sollen Offenburg sicherer machen

Das Innenministerium schickt derweil eine achtköpfige Einsatzgruppe nach Offenburg. "In den kommenden Wochen werden wir die Präsenz, insbesondere in der Offenburger Innenstadt, nochmals verstärken", teilte Strobl am Mittwoch mit. "Unsere Aufgabe ist es, den Menschen in der Stadt ein gutes und sicheres Gefühl zu geben." Damit stehen der Offenburger Polizei demnach nun zwei Einsatzgruppen für verstärkte Polizeipräsenz an Brennpunkten zur Verfügung.

Videoüberwachung an Brennpunkten

Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (CDU) begrüßte die Ankündigung Strobls. Sie habe der Landesregierung in Stuttgart in den vergangenen Monaten, Wochen und Tagen den Handlungsbedarf in Offenburg "nachdrücklichst dargelegt", teilte Schreiner am Mittwoch mit. "Die jetzt getroffene Entscheidung ist ein wichtiger Erfolg, eine gute Nachricht für Offenburg", sagte Schreiner. In Kürze werde außerdem geprüft, ob eine Videoüberwachung der Brennpunkte in der Stadt machbar ist.

Trauermarsch am Mittwochabend

Zahlreiche Menschen haben am Mittwoch bei einem Trauermarsch durch die Stadt des Getöteten gedacht. Unter den rund 400 Teilnehmern waren auch viele Geflüchtete. Sie trafen sich vor einer Flüchtlingsunterkunft und zogen zur Praxis des getöteten 51-Jährigen, wo sie Rosen niederlegen wollten. Mehrere Flüchtlingsorganisationen hatten zu dem Marsch aufgerufen. Nach ihren Angaben hatte der Hausarzt mehrere Flüchtlinge ärztlich versorgt.

Foto: dpa

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