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Es führt ein Weg nach nirgendwo...
Der 'glatte Streifen' endet nach wenigen Metern. Irgendwann soll er auch mal fortgesetzt werden.  Foto: sl
25.08.2018 - 11:53 Uhr
Rastatt (sl/red) - Eine lange unerledigte Aufgabe auf einer sogenannten To-do-Liste abhaken zu können, ist ein schönes Gefühl. Das sieht man auch im Rastatter Rathaus so. Und deshalb bedankt man sich dort artig, wenn man auf einen nun wirklich schon lange offenen Punkt hingewiesen wird. Im konkreten Fall handelt es sich um das Kopfsteinpflaster zwischen Rohrersteg und Kapellenstraße.

Eine Bewohnerin der Seniorenwohnanlage Brunnenhaus ist zwar schon 93, kauft aber noch regelmäßig auf dem Rastatter Wochenmarkt ein und ist mit dem Rollator unterwegs. Für sie und andere ältere Herrschaften, auch für behinderte Menschen, ist der Weg beschwerlich, weil das Kopfsteinpflaster so unregelmäßig ist. Steine fehlen oder ragen aus dem Bodenniveau heraus. Die Dame hatte sich vor Jahren schon bei der Stadt nach möglicher Abhilfe erkundigt.

2014 berichtete das BT dann, dass dort ein "glatter Streifen" geplant ist. Damals wurde das Areal neben der Badner Halle aufgebuddelt, weil die Technik für eine neue Kühlanlage verlegt wurde. In der Tat endet der "glatte Streifen" aber schon nach wenigen Metern (siehe Foto). Warum?, fragt man sich da ganz zu Recht.

Auf BT-Nachfrage bei der städtischen Pressestelle kann diese leider noch kein konkretes "Wird erledigt am..." zurückmelden. Wohl aber das städtische Bedauern, dass es immer noch keinen durchgehenden barrierefrei zu begehenden Streifen zwischen dem Rohrersteg und der Kapellenstraße gibt. Und auch "unser städtisches Bemühen, möglichst rasch Abhilfe zu schaffen" wird beteuert. Tatsächlich stehe der "glatte Streifen" auf der To-do-Liste der städtischen Tiefbauer, konnte aber bisher "wegen anderer drängender Arbeiten" noch nicht umgesetzt werden.

Foto: sl

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