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Fußballfans knüpfen lebensgroße Puppe an Autobahnbrücke auf
Fußballfans knüpfen lebensgroße Puppe an Autobahnbrücke auf
26.08.2018 - 08:25 Uhr
Landau/Karlsruhe (dpa/red) - Zu einer angeblich leblosen, von einer Autobahnbrücke hängenden Person ist die Polizei Landau am Samstagmorgen gerufen worden - sie stellte sich vor Ort als lebensgroße Puppe heraus. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich offenbar Fußballfans den fragwürdigen Scherz erlaubt.

Denn die selbstgebastelte, an der Brücke der A65 aufgeknüpfte Puppe, die in den rot-weißen Farben des 1. FC Kaiserslautern gekleidet war, trug zudem die Buchstaben "KL" auf der Brust. Die Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise und gehen davon aus, dass die Aktion im Zusammenhang mit der Drittliga-Partie von Kaiserslautern gegen den Karlsruher SC am Samstag steht.

Insgesamt zog die Polizei nach dem Südwestderby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC (0:0) eine positive Bilanz, es kam einer Mitteilung zufolge zu keinen größeren Zwischenfällen.

Böller während der Zugfahrt gezündet

Rund 1.200 Karlsruher Fans nutzten die zwei bereitgestellten zusätzlichen Züge für ihre Anreise. Dabei zündeten einige der Mitreisenden bei der Zugeinfahrt in den Hauptbahnhof Kaiserslautern Pyrotechnik sowie Böller und warfen Bierflaschen in Richtung von Polizeibeamten, die die Fans am Bahnsteig empfingen. Verletzt wurde niemand. Ein Polizeibeamter wurde im weiteren Verlauf durch einen KSC-Fan beleidigt. Die Fans wurden von der Polizei zum Stadion begleitet, ein Aufeinandertreffen der gegnerischen Fans versuchten die Einsatzkräfte weitestgehend zu verhindern. Vereinzelt setzten auf dem Weg zum Stadion KSC-Fans Pyrotechnik und Böller ein. Die Polizei konnte die Verursacher ermitteln.

Auch die Bundespolizei leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung.

Fans auch nach dem Spiel getrennt

Nach dem Spiel verließen die Fangruppen der beiden Vereine zeitversetzt das Stadion, um auch nach dem Abpfiff die Fantrennung zu gewährleisten. Die Bahnreisenden wurden wiederum mit starker Präsenz zum Bahnhof begleitet.

Foto: Polizei

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