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Karlsruher Zoo: Elefantenkuh Lina gestorben
Karlsruher Zoo: Elefantenkuh Lina gestorben
03.09.2018 - 16:10 Uhr
Karlsruhe (red) - Trauer im Karlsruher Zoo: Die Elefantenkuh Lina ist gestorben. Sie ist am Montagmorgen in der Altersresidenz für Asiatische Elefanten gestorben.

Laut einer Mitteilung der Stadt Karlsruhe hatten Tierpfleger das 46-jährige Tier gegen 8 Uhr auf die Außenanlage gelassen, kurz darauf wurde sie tot im Wasserbecken aufgefunden. "Wir hatten keinen Hinweis darauf, dass es ihr aktuell nicht gut gehen könnte", wird Zootierärztin Julia Heckmann in der Mitteilung zitiert.

Todesursache wird untersucht

"Als Lina die ersten Male ins Wasserbecken gegangen ist, haben wir das wegen ihres Zustands und vor allem wegen einer teilweisen Rüssellähmung über Wochen immer besonders überwacht", fügte Revierleiter Robert Scholz in derselben Mitteilung an. Sie sei immer gut klargekommen, habe fast täglich, selbst bei Minustemperaturen, im nur 1,5 Meter tiefen Wasserbecken gespielt. "Das ist natürlich tragisch, dass sie jetzt genau an ihrem Lieblingsort gestorben ist", wird Scholz weiter zitiert.

Um die genaue Todesursache zu klären, wird das Tier im Institut für Tierpathologie der Ludwig-Maximilians-Universität München untersucht.

Ehemaliges Zirkustier darf in Karlsruhe in Würde altern

Seit Februar 2017 lebte Lina in der Fächerstadt. Sie wurde zuvor in Osteuropa privat gehalten, lebte dort in einer Gruppe aus drei Elefanten, die regelmäßig in Zirkussen auftraten. Nachdem sich der Gesundheitszustand von Lina verschlechtert hatte, entschloss sich der damalige Besitzer das Tier abzugeben. Seitdem lebte Lina in der Altersresidenz des Karlsruher Zoos.

Feuerwehr half Lina wieder auf die Beine

Bei ihrer Ankunft im Februar 2017 war Lina in einem sehr schlechten körperlichen Zustand, abgemagert und dehydriert. Sie hatte außerdem Erfrierungen an der Haut. Die Tierpfleger schafften es, Lina wieder aufzupäppeln.

Im vergangenen November ging es dem Tier dann wieder schlechter. Lina legte sich ab, ohne selbst wieder hochzukommen. Dreimal musste sie aufgerichtet werden. Bei einer Aktion half sogar die Feuerwehr Karlsruhe mit (wie berichtet). Auch davon erholte sich Lina und wurde wieder kräftiger.

"Wenn solch ein charismatisches Tier stirbt, ist es immer schlimm für uns, vor allem aber für die Tierpfleger, die direkt mit ihm zusammengearbeitet haben", erklärte Zoodirektor Matthias Reinschmidt.

"Den regelmäßigen Zoobesuchern wird vor allem im Gedächtnis bleiben, wenn sie am frühen Morgen die Außenanlage für sich hatte und dort - trotz ihres Alters und ihrer Vorgeschichte - im Wasser und mit den Baumstämmen herumtobte", teilte die Stadt mit.

Foto: Zoo Karlsruhe/Timo Deible

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