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Welthändewaschtag: Nur die Hälfte wäscht zu Hause gleich die Hände
Welthändewaschtag: Nur die Hälfte wäscht zu Hause gleich die Hände
15.10.2018 - 07:00 Uhr
Köln (dpa) - Viele Menschen in Deutschland waschen sich nicht ausreichend ihre Hände und verbreiten dadurch Krankheiten. Zu diesem Schluss kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Welthändewaschtags am heutigen Montag.

Nicht nur nach dem Toilettengang, auch nach dem Heimkommen oder Naseputzen sollte sich jeder die Hände waschen. 50 Prozent der Befragten gaben an, immer oder fast immer die Hände zu waschen, wenn sie nach Hause kommen. Weitere 25 Prozent tun dies nach eigenen Angaben meistens. Alle anderen selten, fast nie oder nie. Nach dem Gang auf die Toilette begeben sich dagegen 96 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben immer oder fast immer ans Waschbecken.

Nach Kontakt mit Tieren sehen viele keine Notwendigkeit, die Hände zu waschen

Die Umfrage zeigt auch, warum viele so lax sind, wenn sie draußen unterwegs waren: 75 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage nach möglichen Gründen, sie hätten nicht das Gefühl, dass das Händewaschen in dieser Situation notwendig sei.

Nachholbedarf gibt es auch nach dem Streicheln von Tieren, informiert die BZgA. Nur 48 Prozent waschen sich danach immer oder fast immer die Hände, 26 Prozent meistens. 72 Prozent derer, die ihre Hände nach dem Kontakt mit Tieren nur selten oder nie waschen, geben auch hier als einen Grund an, sie hielten es nicht für notwendig.

Händewaschen nach dem Naseputzen wird häufig vergessen

Nach dem Naseputzen oder Husten in die eigene Hand geht ebenfalls nicht jeder gleich ins Bad. Nur 31 Prozent der Befragten waschen sich die Hände danach immer oder fast immer. Jene, die es höchstens selten tun, geben dafür mehrere Gründe an: am häufigsten fehlende Waschmöglichkeiten (70 Prozent). 61 Prozent vergessen es nach eigenen Angaben. Knapp die Hälfte (49 Prozent) hat nicht das Gefühl, dass es notwendig ist.

Hände 20 Sekunden lang einseifen

BZgA-Leiterin Heidrun Thaiss betont, dass Händewaschen effektiv vor Krankheiten schützt. Besonders wichtig sei das Händewaschen, wenn man von draußen herein kommt, beim Zubereiten von Speisen, vor den Mahlzeiten, nach dem Besuch der Toilette, nach dem Naseputzen und Husten in die Hand, vor und nach dem Kontakt mit kranken Menschen sowie nach dem Kontakt mit Tieren.

Kurz abspülen reicht allerdings nicht zum Schutz vor Infektionen. Thaiss rät, die Hände mindestens 20 Sekunden lang einzuseifen. Danach werden sie unter fließendem Wasser gründlich gesäubert und abgetrocknet. Foto: dpa

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