http://www.badisches-tagblatt.de/weihnachtsabo/index.html
Audi muss 800 Millionen Euro Diesel-Bußgeld zahlen
Audi muss 800 Millionen Euro Diesel-Bußgeld zahlen
16.10.2018 - 11:40 Uhr
Ingolstadt/Wolfsburg (dpa) - Die Staatsanwaltschaft München hat der VW-Tochter Audi in der Dieselaffäre ein Bußgeld von 800 Millionen Euro aufgebrummt. "Die Audi AG hat den Bußgeldbescheid akzeptiert", teilte die Volkswagen AG am Dienstag mit.

Grund für das Bußgeld seien "Abweichungen von den regulatorischen Vorgaben" bei bestimmten Dieselmotoren. Erst im Sommer hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Bußgeld über eine Milliarde Euro gegen Volkswagen verhängt, das der Konzern ebenfalls annahm.

Mit dem Bußgeldbescheid werde nach dem von der Staatsanwaltschaft Braunschweig geführten Ordnungswidrigkeitsverfahren ein weiteres wichtiges Verfahren im Zusammenhang mit der Dieselaffäre beendet, hieß es in der Mitteilung. Das Bußgeld werde sich unmittelbar auf das Ergebnis des VW-Konzerns auswirken, auch Audi senkte seine finanziellen Ziele für das laufende Jahr.

Audi und Porsche senken Prognosen für Geschäftsjahr 2018

"Unter Einbeziehung der Sondereinflüsse aus dem Bußgeldbescheid wird der Audi-Konzern wesentliche finanzielle Spitzenkennzahlen aus seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2018 deutlich unterschreiten", teilte der Autobauer mit. In welcher Höhe dies geschehe, blieb zunächst offen.

Auch die Porsche-Holding als Volkswagen-Mehrheitseignerin rechnet unter anderem wegen des Bußgelds 2018 mit einem niedrigeren Gewinn. Nach Steuern werde das Konzernergebnis zwischen 2,5 und 3,5 Milliarden Euro liegen, teilte die Porsche SE mit. Zuvor hatte die Dachgesellschaft den Korridor um 900 Millionen Euro höher angegeben.

Audi will keine Rechtsmittel einlegen

Die Geldbuße setzt sich laut Volkswagen aus dem gesetzlichen Höchstmaß einer Ahndung von 5 Millionen Euro sowie einer Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile in Höhe von 795 Millionen Euro zusammen.

Der Autobauer kündigte an, Audi werde gegen die Geldbuße keine Rechtsmittel einlegen: "Die Audi AG akzeptiert das Bußgeld und bekennt sich damit zu ihrer Verantwortung." In den USA hatte Volkswagen wegen der Dieselaffäre schon Milliarden an Strafen zahlen müssen. Und es gab Entschädigungen für betroffene Autobesitzer.

Foto: dpa

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Gaggenau
Vorfahrt genommen: Unfall

11.10.2018
Vorfahrt genommen: Unfall
Gaggenau (red) - In Gaggenau ist es am Mittwochmorgen zu einem Unfall gekommen. Eine Autofahrerin hatte die Vorfahrt eines anderen Verkehrsteilnehmers missachtet. Es kam zum Zusammenstoß. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 9.000 Euro (Symbolfoto: dpa). »-Mehr
Sinzheim
Audi-Fahrer streift elfjährigen Radfahrer und flüchtet

10.10.2018
Nach Unfall mit Kind geflüchtet
Sinzheim (red) - Ein Audi-Fahrer hat am Dienstag in Sinzheim ein Kind auf dem Fahrrad angefahren. Danach soll er mit quietschenden Reifen davon gefahren sein. Der Elfjährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen, die den weißen A3 gesehen haben (Symbolfoto: dpa). »-Mehr
Rheinmünster
Dieb schlägt Autoscheibe ein

08.10.2018
Dieb schlägt Autoscheibe ein
Rheinmünster (red) - Ein Dieb hat am Sonntag am Rhein bei Rheinmünster eine Autoscheibe eingeschlagen, um eine Handtasche zu stehlen. Ob er auch am Kriegersee zuschlug, wo ebenfalls eine Autoscheibe zertrümmert und eine Jacke gestohlen wurde, ist noch unklar (Symbolfoto: dpa). »-Mehr
Baden-Baden
Zeugen für Unfall auf B500 gesucht

02.10.2018
Zeugen für Unfall auf B500 gesucht
Baden-Baden (red) - Die Polizei sucht Zeugen zu einem Unfall, der sich am Sonntag an der Einmündung der Eisenbahnstraße in die B500 zugetragen hat. Dabei ist ein Sachschaden von rund 10.000 Euro entstanden. Die Unfallbeteiligten sind sich über die Sachlage nicht einig (Symbolfoto: dpa). »-Mehr
Rastatt
Auffahrunfall: 40.000 Euro Schaden

01.10.2018
Auffahrunfall: 40.000 Euro Schaden
Rastatt (red) - Bei einem Unfall in Rastatt ist am Sonntag eine Frau leicht verletzt worden. Zudem entstand ein Schaden von rund 40.000 Euro. Offenbar hatte eine Autofahrerin übersehen, dass ein Mann an einer Ampel anhielt. Sie krachte ins Heck seines Wagens (Symbolfoto: dpa). »-Mehr
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Der Otto-Katalog Frühjahr/Sommer 2019 wird der letzte sein, den es in gedruckter Form gibt. Er lohnt sich für den Versandhändler nicht mehr. Bestellen Sie noch Ware per Katalog?

Ja, regelmäßig.
Gelegentlich.
Nein.


http://www.karlsruhe.ihk.de/handelsregister
www.los.de/lrs-rastatt/
Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz