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Viele offene Stellen bei Kommunen
Viele offene Stellen bei Kommunen
17.10.2018 - 10:45 Uhr
Stuttgart (lsw) - Baden-Württembergs Kommunen haben Probleme, offene Stellen zu besetzen. "Vor allem an der Schweizer Grenze und in den Ballungsräumen gibt es zu wenig Bewerber", sagte der Personalreferent des Gemeindetages, Harald Burkhart. So muss etwa die Stadt Karlsruhe derzeit jedes Jahr rund 500 Stellen ausschreiben, wie ein Stadtsprecher sagte. 2010 waren es noch etwa 150.

Im Stuttgarter Jugendamt waren Anfang Oktober nach Stadtangaben rund 200 Stellen unbesetzt. Freiburg hat genau wie Karlsruhe immer wieder Schwierigkeiten bei Stellenbesetzungen von Erziehern, Ingenieuren und IT-Fachspezialisten. Vor etwa zehn Jahren hatten erste Kommunen Personalprobleme, seitdem habe sich die Problematik ständig verschärft, hieß es vom Gemeindetag. Fehlende Arbeitskräfte seien mittlerweile ein flächendeckendes Thema.

Stark betroffen sind die Erziehungsberufe. Die Branche wird ausgebaut, weil seit 2013 für alle Kinder zwischen ein und drei Jahren ein Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz gilt. Einen Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung melden die angefragten Städte Karlsruhe und Freiburg, auch Stuttgart ist laut Verdi betroffen. Problematisch sei, dass die geringen Gehälter nicht ausreichten, um eine Wohnung in den Ballungszentren zu finanzieren.

Gemeinden können bei Bezahlung nicht mithalten

Die Kommunen sind auch auf der Suche nach Ingenieuren, besonders im Baubereich. "Da können wir bei der Bezahlung meist nicht mit der freien Wirtschaft mithalten", sagte Burkhart. Weiterhin betroffen sind Stellen von IT-Spezialisten und in Finanzverwaltungen. Bei den Informatikern sei der Markt im Allgemeinen leer gefegt, wie Freiburg mitteilte. Eine Kommune kann auch hier beim Gehalt in der Regel nicht mit einem Privatunternehmen mithalten.

Generell fehlen öfter Bewerber mit Studienabschluss, hieß es vom Gemeindetag. Hier ist die Konkurrenz mit der freien Wirtschaft größer, Azubis werden oft selbst ausgebildet und würden dann in den Kommunen bleiben.

Symbolfoto: dpa

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