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Tarifstreit: Deutsche Bahn und Gewerkschaft EVG einigen sich
Tarifstreit: Deutsche Bahn und Gewerkschaft EVG einigen sich
15.12.2018 - 12:56 Uhr


Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn AG und die Gewerkschaft EVG haben ihren Tarifkonflikt beigelegt und sich nach tagelangen Verhandlungen auf eine Lohnerhöhung von insgesamt 6,1 Prozent in zwei Stufen geeinigt. Streiks und damit verbunden ein neues Verkehrschaos sind somit vom Tisch.

Zum 1. Juli 2019 sollen die Löhne um 3,5 Prozent steigen, ein Jahr später noch einmal um 2,6 Prozent, wie die EVG und die Bahn AG am Samstag in Berlin mitteilten. Zudem erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 1.000 Euro.

Die neuen Tarifverträge gelten rückwirkend vom 1. Oktober 2018 und haben eine Laufzeit von 29 Monaten. Das weitreichende Gesamtpaket umfasst außerdem Verbesserungen für Nachwuchskräfte sowie neue Wahlmöglichkeiten. In dem Tarifkonflikt geht es um insgesamt rund 160.000 Beschäftigte.

GDL: Keine Streiks mehr in diesem Jahr

Weiter ungelöst ist der Tarifstreit mit der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL), die die Verhandlungen für gescheitert erklärt hat und zunächst in die Schlichtung müsste. Auch hier wird es aber in diesem Jahr keine Streiks mehr geben, weil die GDL dazu nach geltender Regelung erst nach Ende der Schlichtung aufrufen darf.

Die EVG, die einen Großteil der Mitarbeiter vertritt, hatte am Montag ihre Forderungen mit einem mehrstündigen Warnstreik unterstrichen und damit bundesweit erhebliche Störungen im Zugverkehr verursacht. Auch der Regionalverkehr und Straßenbahnverkehr war davon betroffen (wir berichteten).

Gewerkschaft forderte anfangs Lohnplus von 7,5 Prozent

Zum Auftakt vor zwei Monaten hatten die beiden konkurrierenden Gewerkschaften 7,5 Prozent mehr Geld gefordert - die GDL für 24 Monate, die EVG nannte damals keine Wunschlaufzeit. Nach dem 2015 vereinbarten Verfahren können GDL und Bahn die Schlichtung einvernehmlich einleiten oder eine Seite, wenn sie zuvor die Verhandlungen für gescheitert erklärt hat. Bis zum Ende des Schlichtungsverfahrens gilt ein Streikverbot.

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