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Fast 50.000 Baukindergeld-Anträge in drei Monaten
Fast 50.000 Baukindergeld-Anträge in drei Monaten
18.12.2018 - 10:30 Uhr
Berlin (dpa) - Drei Monate nach der Einführung des Baukindergelds haben bereits 47.741 Familien in Deutschland die Leistung beantragt, die sie beim Erwerb von Wohneigentum unterstützen soll. Das geht aus Zahlen der für Förderanträge zuständigen KfW-Bankengruppe und des Bundesbauministeriums hervor.

Die meisten Anträge kamen bisher aus Nordrhein-Westfalen (10.728), gefolgt von Baden-Württemberg (6.407) und Niedersachsen (6.039). Derzeit werden rund 3.000 Anträge pro Woche gestellt, hieß es.

Das Baukindergeld kann seit dem 18. September beantragt werden, pro Jahr gibt es ein Fördervolumen von rund drei Milliarden Euro - es ist eines der größten neuen Projekte der großen Koalition aus Union und SPD, um angesichts steigender Immobilienpreise Familien zu helfen, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen.

Nur solange der Vorrat reicht

Insgesamt bekommen bisher 82.865 Kinder mithilfe des Baukindergelds ein neues Zuhause. Die meisten Familien, die einen Antrag gestellt haben, haben ein oder zwei Kinder. Die wenigsten Anträge wurden in den Stadtstaaten Bremen (419), Hamburg (480) und Berlin (725) gestellt, gefolgt vom Saarland (736). Geht es in dem Tempo weiter, könnte es im kommenden Jahr knapp werden. Denn es greift hier das "Windhund-Verfahren": Wenn die jährlichen Mittel aufgebraucht sind, sind sie aufgebraucht. Der Bund legt nicht nach.

Zuschuss von 1.200 Euro pro Kind

Für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie winkt ein staatlicher Zuschuss von 1.200 Euro je Kind und Jahr - über zehn Jahre gibt es 12.000 Euro. Gewährt wird das Baukindergeld für Familien und Alleinerziehende bis zu einer Grenze von 90.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen im Jahr bei einem Kind. Bei größeren Familien darf die Grenze pro Kind 15.000 Euro höher liegen. Die Förderung läuft für alle von 2018 bis Ende 2020 abgeschlossenen Bau- und Kaufprojekte.

Foto: dpa

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