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Ötigheim: Gefahrenpunkte im Blick
Ötigheim: Gefahrenpunkte im Blick
20.12.2018 - 18:00 Uhr
Ötigheim (yd) - Anliegen von Bürgern, die sich mit dem Thema Verkehr befassen, erreichen die Ötigheimer Gemeindeverwaltung täglich. Das betonte Bürgermeister Frank Kiefer in der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag. "Es handelt sich also wirklich um einen Dauerbrenner", fügte Rathaus-Mitarbeiter Patric Kohm an. Er präsentierte den Mitgliedern des Ratsgremiums die Ergebnisse der jüngsten Verkehrsschau.

Alle zwei Jahre findet im Telldorf eine solche Begehung statt. Zusammen mit Vertretern des Landratsamts Rastatt als Straßenverkehrsbehörde und der Polizeidirektion werden die Stellen, die von den Anwohnern oder der Verwaltung als brisant erachtet werden, genau unter die Lupe genommen. Eine solche Stelle war in diesem Jahr die Schwarzwaldstraße, im Neubaugebiet "Hagenäcker II" gelegen. Gerade im Bereich des Ortseingangs hat sich die Straße zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt: Autofahrer, die aus Richtung Bietigheim nach Ötigheim fahren, können dies mit bis zu 100 Stundenkilometern tun - bis zum Ortsschild, das an der Schwarzwaldstraße steht, versteht sich.

Viele Autofahrer kommen von der Straße ab

Viele der Fahrer bemerken allerdings aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit erst sehr spät, dass die Schwarzwaldstraße recht kurvig verläuft. In der Vergangenheit landeten bereits mehrere Autos so auf dem Rad- und Fußgängerweg beziehungsweise auf angrenzenden, neu bebauten Grundstücken. Im Rahmen der Verkehrsschau sei geprüft worden, so Kohm, ob man nicht die Ortstafel weiter nach hinten, in Richtung Bietigheim verlegen könnte. Die Gesetzeslage lasse dies jedoch nicht zu, da die Schwarzwaldstraße in dem Bereich nur einseitig bebaut sei.

Höchstgeschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer reduzieren

Eine erste Maßnahme zur Entschärfung der Situation sei jedoch, die zulässige Höchstgeschwindigkeit vor dem Ortsschild von 100 Stundenkilometern auf 70 Stundenkilometer herabzusetzen, erläuterte Bürgermeister Kiefer das weitere Vorgehen. Im Bereich der Kurve sollen Kurvenleittafeln angebracht werden.

Mathias Lommatzsch (CDU) war das zu wenig: "Wenn ein Auto auf den Fußweg rast, während dort Kinder unterwegs sind, wäre das eine Katastrophe. Das Ortsschild muss verlegt werden." Kiefer versprach, sich weiter mit Vehemenz bei den entsprechenden Stellen dafür einzusetzen. Ferner empfahl Lommatzsch, sich andere Gemeinden in der Region zum Vorbild zu nehmen und Schilder aufzustellen, die die Autofahrer dazu auffordern, ihre Geschwindigkeit aus Sicherheitsgründen freiwillig auf 50 Stundenkilometer zu beschränken.

Foto: Hauptmann

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