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Von Fasten bis Farbenpracht - die wichtigsten religiösen Feste
Von Fasten bis Farbenpracht - die wichtigsten religiösen Feste
22.12.2018 - 07:45 Uhr
Baden-Baden (fk) - Die Weihnachtsfeiertage stehen bevor und an Heiligabend steht in vielen Familien die Bescherung mit zahlreichen Geschenken für Groß und Klein an. Zuvor geht es oft in die Kirche zum Gottesdienst, denn neben Ostern ist Weihnachten eines der wichtigsten Feste der Christenheit. Das nimmt das BT zum Anlass, um einmal auf die bedeutendsten Feierlichkeiten der Weltreligionen zu blicken:

Christentum - Ostern: Das wichtigste Fest in den christlichen Kirchen ist tatsächlich nicht Weihnachten, sondern eigentlich Ostern und der vorangehende Karfreitag. An jenem Freitag vor Ostern gedenken alle Christen dem Kreuzigungstod Jesu Christi, der damit symbolisch die Sünden der Menschen auf sich nahm. Ostern kommt in der Folge ebenfalls eine besondere Bedeutung zu, denn hier feiern die Christen die Auferstehung Jesu und somit einen zentralen Gedanken des Christentums. Denn die Auferstehung Jesu begründet den Glauben an ein Leben nach dem irdischen Tod.

Judentum - Jom Kippur: Der "Tag der Versöhnung" liegt zwischen Mitte September und Anfang Oktober. Im Gegensatz zu vielen anderen jüdischen Festtagen ist Jom Kippur nicht mit einem historischen Ereignis verknüpft. Es ist ein Tag der absoluten Ruhe, Buße und Versöhnung, fasst der Bayrische Rundfunk in einem Bericht treffend zusammen: "An diesem Tag versöhnt sich der Mensch mit Gott und Mitmensch. Es ist ein ernster, aber kein trauriger Tag - deshalb pflegen sich die Juden auch in Weiß, der Farbe der Reinheit, zu kleiden." Jom Kippur umfasst einen ganzen Tag, an dem gebetet und gefastet wird.

Islam - Opferfest: Dieses Fest dauert vier Tage und kann aufgrund des islamischen Mondkalenders zu jeder Jahreszeit stattfinden. Das Opferfest erinnert Muslime daran, auf Allah zu vertrauen, und ruft sie auch auf zur Hilfsbereitschaft. Außerdem wird des Propheten Ibrahim (Abraham) gedacht. Er war auf Gottes Aufforderung hin bereit, seinen Sohn Ismael (in der Bibel Isaak) Allah zu opfern. Als Gott sah, dass er dazu bereit war und sich so seines Glaubens sicher war, gebot er ihm Einhalt. Ibrahim und Ismail opferten daraufhin einen Widder. Deshalb schlachten auch heute noch viele Muslime ein Tier. Ein Stück isst die Familie, ein Stück bekommen die Verwandten und das letzte Stück ist für arme Menschen, beschreibt der Rundfunk Berlin-Brandenburg (Rbb) im Rahmen einer ARD Themenwoche.

Hinduismus - Holi: Das Frühlingsfest findet am ersten Vollmondtag des Monats Phalgun im Februar oder März statt. Es wird auch als "Fest der Farben" bezeichnet, da sich die Menschen an dem Festtag mit rotem, blauem und gelbem Pulver bewerfen. In manchen Gegenden dauert das Fest zwei Tage, in anderen bis zu zehn. Mit dem Fest wird unter anderem der Frühling begrüßt. Über die Entstehung gibt es verschiedene Geschichten - eine von ihnen erzählt vom Sieg Vishnus über die Dämonin Holika. Viele Hindus verbrennen deshalb auch heute noch im Rahmen des Festes Figuren aus Holz und Stroh.

Buddhismus - Vesakh: An diesem Tag feiern die Buddhisten unter anderem die Geburt, die Erleuchtung und das Verlöschen von Siddharta Gautama. Er war dem Rbb zufolge der Sohn eines indischen Fürsten und soll bei einem Ausflug viel Leid gesehen haben, das ihn sehr berührt hat. Deshalb verließ er sein Zuhause, um in Ruhe nachzudenken. Unter einem Feigenbaum sitzend soll er zur "Erleuchtung" über Lösung aller Probleme gefunden haben. Fortan hieß er Buddha - "der Erleuchtete". Das Vesakhfest findet am ersten Vollmond des Monats Mai statt.

Foto: dpa - Hindus werfen beim Holi Festival am Govind Dev Ji Tempel das Farbpulver "Gulal".

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