https://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
Ärger über unerlaubte Telefonwerbung nimmt zu
Ärger über unerlaubte Telefonwerbung nimmt zu
27.12.2018 - 07:54 Uhr
Bonn (dpa) - Der Ärger über aufdringliche, ungebetene Anrufe hat zugenommen in Deutschland. Von Januar bis November seien bei der Bundesnetzagentur 58.000 schriftliche Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung eingegangen und damit etwa 6.000 mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte die Behörde in Bonn mit.

2016 lag der Vergleichswert bei 27.000 - binnen zwei Jahren hat sich die Zahl also mehr als verdoppelt. Vor allem Energieversorgungsunternehmen waren ein Ärgernis - ein Drittel der Beschwerden zu ungebetenen Telefonaten geht auf ihr Konto.

Telefonwerbung unterliegt in Deutschland strengen Regeln. Niemand darf zu Werbezwecken angerufen werden, ohne dass er vorher ausdrücklich zugestimmt hat. Die Zahl der Gesamt-Bußgelder, welche die Bundesnetzagentur verhängte, lag 2018 den Angaben zufolge bei 1,1 Millionen Euro und damit etwas unter dem Vorjahreswert von knapp 1,2 Millionen Euro.

Wer zurückruft, muss zahlen

Außerdem gingen bei der Bundesnetzagentur dieses Jahr 110.000 schriftliche Beschwerden wegen Rufnummernmissbrauchs ein - das waren rund 50.000 weniger als 2017. Erfreulich: Das Problem der sogenannten Ping-Werbung wurde entschärft. Hierbei handelt es sich um Abzock-Anrufer, die nur kurz anklingeln - wer dann zurückruft, muss hohe Gebühren zahlen. Die Bundesnetzagentur setzte durch, dass man bei Rückrufen auf gewisse Nummern zuerst kostenlos über die Gebühren informiert wird - das wirkte, die Angerufenen fielen auf die Masche nicht mehr rein und die Zahl der Beschwerden sank deutlich.

Foto: dpa

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Freiburg
´Erlösung muss heute anders gedacht werden´

24.12.2018
BT-Interview mit Theologen Striet
Freiburg (kli) - Der Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet fordert die deutschen katholischen Bischöfe auf, mutiger zu sein. Im BT-Interview spricht Striet (Foto: Schilling) über das Christentum in unsicheren Zeiten und den Erneuerungsbedarf der Kirchen. »-Mehr
Bühlertal
Kartenmaterial als Zumutung empfunden

14.12.2018
Heftige Kritik an Kartenmaterial
Bühlertal (eh) - Ihren deutlichen Ärger und Missmut äußerten sowohl die Bühlertäler Gemeinderäte als auch die Verwaltung über den Entwurf des Landschaftsrahmenplans der Region "Mittlerer Oberrhein". Für Irritationen sorgte dabei vor allem schlechtes Kartenmaterial (Foto: eh). »-Mehr
Halle
Abwehrriegel knacken

14.12.2018
KSC gastiert beim Rangvierten
Halle (red) - Zum Hinrundenende bekommt es der Fußball-Drittligist Karlsruher SC noch mal mit einem hochkarätigen Gegner zu tun. Die Wildparkprofis gastieren am Samstag beim defensivstarken Rangvierten Hallescher FC. Trotzdem will der KSC seine Siegesserie ausbauen (Foto: GES). »-Mehr
Stuttgart
Neue Kritik am Verkehrsminister

12.12.2018
Kritik an Verkehrspolitik
Stuttgart (lsw) - Bei einem Besuch in der CDU-Landtagsfraktion hat sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne; Foto: dpa) Kritik an der Verkehrspolitik anhören müssen. "Wir haben von ihm klar gehört, dass er Druck machen wird", erklärte Fraktionschef Wolfgang Reinhart. »-Mehr
Berlin
Gutes gewollt, Ärger bekommen

12.12.2018
Proteste gegen Spahn-Gesetz
Berlin (bms) - 212 Seiten umfasst die Vorlage von Jens Spahn. Und wenn sein "Termin- und Versorgungsgesetz" am Freitag im Bundestag behandelt wird, beginnt für den CDU-Politiker eine heiße Zeit. Denn freie Ärzte, Fachärzte, Psychotherapeuten haben Proteste angekündigt (dpa-Foto). »-Mehr
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Am Sonntag endet für US-Präsident Donald Trump die erste Hälfte seiner ersten Amtszeit. Hat er die Welt verändert?

Ja, zum Guten.
Ja, zum Schlechten.
Nicht wirklich.
Nein.


Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz