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Parteien gewinnen neue Mitglieder
Parteien gewinnen neue Mitglieder
01.01.2019 - 14:35 Uhr
Stuttgart (lsw) - Die meisten Parteien in Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr Mitglieder hinzugewonnen. Im Vergleich der baden-württembergischen Parteien verzeichneten die Grünen im Jahr 2018 die meisten Neumitglieder.

Kurz vor Weihnachten hatte die Partei von Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach Angaben einer Sprecherin 10.779 registrierte Anhänger. Ende 2017 waren es 9.560 Mitglieder. Auch die Liberalen legten bei der Mitgliederzahl zu - von rund 7.200 Ende 2017 auf jetzt 7.400. Ein Plus gab es auch bei der SPD - die CDU verlor hingegen Mitglieder. Die AfD konnte dazu zwischen Weihnachten und Neujahr keine Auskunft geben.

Die CDU hat derzeit rund 65.000 Mitglieder - das sind etwas weniger als zum Jahresende 2017. Eine Sprecherin sagte, es handele sich hauptsächlich um den üblichen, demografisch bedingten Rückgang. Das heißt, ältere Mitglieder sterben. Nach dem Bundesparteitag im Dezember mit der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Parteichefin hätten sich Ein- und Austritte die Waage gehalten. Zwischen dem 7. und dem 17. Dezember gab es nach ihren Worten 36 Eintritte und 34 Austritte, für die politische Gründe genannt wurden.

In der Südwest-CDU hatten viele Friedrich Merz unterstützt - beim Bundesparteitag unterlag er aber gegen Kramp-Karrenbauer im Wettbewerb um den Parteivorsitz, für den Kanzlerin Angela Merkel nicht mehr angetreten war. Daraufhin hatte es Befürchtungen gegeben, dass Merz-Anhänger der Partei den Rücken zukehren könnten.

Die Südwest-SPD verzeichnete vor einem Jahr rund 35.600 Mitglieder - Ende 2018 waren es rund 36.000. In der zweiten Jahreshälfte hatte die Partei vor allem die Neuwahl des Vorstandes mit einer Mitgliederbefragung zum Landesvorsitz beschäftigt. Die SPD wird von Landtagsfraktionschef Andreas Stoch geführt, nachdem Leni Breymaier nach dem nur knapp gewonnenen Mitgliedervotum gegen Herausforderer Lars Castellucci nicht wieder angetreten war.

Symbolfoto: dpa

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