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Erlebnispfade nicht betreten
Erlebnispfade nicht betreten
22.01.2019 - 14:41 Uhr
Baden-Baden (red) - Die Erlebnispfade im Nationalpark sind seit dem Einbruch des Winters gesperrt - wie in jedem Jahr. Aktuell warnt die Parkleitung allerdings besonders eindringlich vor einem Betreten: Schneebruch und Eisglätte könnten zu einer ernsten Gefahr für die Besucher werden. Eine Räumung ist erst bei Tauwetter möglich.

"Da sich die Gefahrenlage durch die große Schneemenge und Eisglätte nun aber verschärft hat, möchten wir eindringlich davor warnen, die Wege zu betreten", wird Gebietsleiter Bernd Schindler in einer Pressemitteilung zitiert. Vor den Eingängen zum Luchs- und Wildnispfad flattern nun auch noch rot-weiße Absperrbänder - in der Hoffnung, dass sie Unvorsichtige abhalten. "Auf den Wegen sind Äste, zum Teil auch ganze Kronenteile abgebrochen oder drohen jederzeit herabzufallen", berichtet Madeleine Ehinger, Trainee im Fachbereich Wald- und Naturschutz.

Wegführung nicht mehr erkennbar

An einigen Stellen sei der Weg so durch querliegende Bäume versperrt, dass die eigentliche Wegführung nicht mehr erkennbar sei, so Ehinger. "Wer das Verbot ignoriert, könnte hier auch noch vom Weg abkommen und die Orientierung verlieren", warnt sie.

Räumung derzeit zu gefährlich

Ein Räumen der Erlebnispfade sei erst möglich, wenn der Schnee geschmolzen ist - "im Moment ist es auch für unsere Mitarbeiter dort zu gefährlich", sagt Bernd Schindler, der auch das Loipenteam im Schutzgebiet koordiniert. Die Nationalparkverwaltung bittet daher sehr darum, die Sperrungen zu beachten. "Selbstverständlich werden wir nach der Schneeschmelze rechtzeitig informieren, wenn die Erlebnispfade wieder geöffnet werden", betont Nationalparkleiter Wolfgang Schlund.

Ruhezonen für Wildtiere bleiben gesperrt

Neben den Erlebnispfaden (Lothar-, Luchs- und Wildnispfad sowie der Allerheiligen-Rundweg) gibt es noch zusätzliche Ruhezonen für die Wildtiere. Diese Wege bleiben auch gesperrt, falls die Temperaturen während des Winters nochmals steigen sollten, da die Tiere auch bei Wetterschwankungen im Ruhemodus bleiben und jede Störung ihr Überleben gefährden kann. Grundsätzlich bittet das Nationalparkteam alle Wintergäste, sich möglichst ruhig zu verhalten und den Wald mit Einbruch der Dunkelheit zu verlassen.

Foto: M. Ehinger, Nationalpark

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