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Rettungshelikopter bleibt bis 2020 in Söllingen
Rettungshelikopter bleibt bis 2020 in Söllingen
09.02.2019 - 10:02 Uhr
Von Florian Krekel

Rheinmünster/Karlsruhe - Zu 1.283 Einsätzen startete der Rettungshubschrauber Christoph 43 im vergangenen Jahr vom Baden-Airpark aus. Das sind knapp 350 weniger als in seinem letzten Einsatzjahr von Karlsruhe aus, wo die Maschine der DRF-Luftrettung standardmäßig stationiert ist.

Der Baden-Airpark ist nur ein Ausweichquartier, aber eines, das durchaus politischen Gesprächsstoff verursacht - zumal Christoph 43 länger als geplant, nämlich noch bis 2020, in Söllingen bleiben wird.

Ursprünglich war eine Rückverlegung nach Karlsruhe bereits in diesem Jahr vorgesehen, doch der Neubau des Vincentius-Krankenhauses - dem eigentlich Standort des Helikopters - verzögert sich. Die Verantwortlichen planen mit einem Einzug Anfang 2020. Medienberichte, wonach Christoph 43 deshalb bis Mitte 2020 in Söllingen stationiert bleibe, wollte eine Pressesprecherin der Klinik aber nicht bestätigen. Und auch die DRF-Luftrettung in Filderstadt selbst nennt für die Rückverlegung keinen konkreten Termin, sondern lediglich das Jahr 2020.

Dauerhafte Stationierung erhofft

Diese Frage hat aber gerade in Mittelbaden politische Dimensionen. Denn sollte Christop 43 bis Mitte 2020 am Baden-Airpark stationiert bleiben, so hofft der Baden-Badener CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Wald, könne nahtlos ein Rettungshubschrauber vorhanden sein. Wald sieht Söllingen als unverzichtbaren Standort für die Luftretter. Dank des Helikopters am Airpark hätten sich die Hilfsfristen bei Notfällen in der Region "weiter optimiert", berichtete Wald bereits im Sommer.

Wunsch nach zweiter Maschine

Gerade mit Blick auf unfallträchtige Gebiete wie die Schwarzwaldhochstraße oder den Battert-Felsen in Baden-Baden wäre es aus Sicht des Abgeordneten sinnvoll, einen Rettungshubschrauber dauerhaft am Airpark zu haben. Dieser solle den Karlsruher Helikopter aber nicht ersetzen, sondern sei als zusätzliche Maschine gedacht.

Ob das jemals Realität wird, soll ein Strukturgutachten klären, welches das Innenministerium in Auftrag gegeben hat. Hierbei werden verschiedene Modelle berechnet, bis Ende 2019 soll ein Ergebnis vorliegen, weiß Wald auf BT-Anfrage zu berichten. Die DRF wollte sich zu einem weiteren Rettungshubschrauberstandort nicht äußern. Das sei eine politische Entscheidung.

Archivfoto: Margull

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