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Arzt mit Sprengfalle getötet - Gärtner unter Mordverdacht
Arzt mit Sprengfalle getötet - Gärtner unter Mordverdacht
05.03.2019 - 15:11 Uhr
Enkenbach-Alsenborn (dpa) - Die Hintergründe des Falls geben den Ermittlern nach wie vor Rätsel auf: Ein Landschaftsgärtner aus dem rheinland-pfälzischen Mehlingen soll einen Arzt mit einer Sprengfalle getötet haben und für eine weitere Explosion mit zwei Verletzten verantwortlich sein.

Wegen dieses schwerwiegenden Verdachts prüft eine Sonderkommission der Polizei am Dienstag weiter, ob es noch mehr Opfer gab. Tags zuvor hatte sie mitgeteilt, dass weitere Menschen aus dem Umfeld des mutmaßlichen Täters in Lebensgefahr sein könnten, der inzwischen selbst tot ist.

Wurde Arzt vergiftet?

Die Todesursache des mutmaßlichen Täters aus Mehlingen (Rheinland-Pfalz) ist noch unklar. Die Obduktion der Leiche des 59-Jährigen am Montag habe keine eindeutigen Hinweise gebracht, sagte ein Polizeisprecher in Kaiserslautern. Die Ergebnisse eines toxikologischen Gutachtens stünden noch aus, mit ihnen werde im Laufe der Woche gerechnet.

Die Opfer hatten "eine persönliche beziehungsweise geschäftliche Verbindung" zu dem Verdächtigen und standen "in keinem guten Verhältnis" zu ihm, berichtete die Polizei.

Inzwischen hätten sich bei der Polizei mehrere Menschen gemeldet und von Konflikten mit dem Mann berichtet. Eine Sonderkommission prüfe derzeit diese Hinweise. Dass sich ein Landschaftsgärtner mit Sprengstoff auskenne, sei nicht ungewöhnlich, sagte der Polizeisprecher.

Foto: dpa

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