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KSC: Umbau und Polizeipräsenz
KSC: Umbau und Polizeipräsenz
21.03.2019 - 15:12 Uhr
Karlsruhe (lsw/red) - Der Karlsruher SC muss gegen Hansa Rostock seine Mannschaft im Vergleich zum Sieg in Cottbus umbauen. Wer den gesperrten Marc Lorenz am Samstag (14 Uhr) auf der linken Außenbahn ersetzen soll, ist aber noch nicht entschieden. Die Partie ist als Hochrisikospiel eingestuft, die Polizei wird die Fanlager strikt trennen.

Heißeste Kandidaten für den Lorenz-Ersatz sind Burak Camoglu und Winter-Neuzugang Sercan Sararer. "Burak hat sehr gute Einwechslungen nach seiner Krankheit gemacht", sagte KSC-Trainer Alois Schwartz am Donnerstag und meinte zu Sararer: "Sercan macht sehr, sehr gute Fortschritte."

Für Müller ist die Runde wohl gelaufen

Wohl für den Rest der Runde muss Ersatztorhüter Sven Müller passen, dessen Rückenprobleme als Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurden.

Spielstarke Mannschaft zu Gast

Ein frühes Gegentor will Schwartz am Samstag mit allen Mitteln vermeiden. Rostock sei ein Team, das seine Aufstiegsambitionen bereits klar nach außen kommuniziert habe. "Und nach deren letzten erfolgreichen Auswärtsspielen rechne ich damit, dass da eine spielstarke Mannschaft auf uns zukommt", sagte er. Der KSC steht vor dem 30. Spieltag auf Rang zwei der 3. Liga. Rostock ist Siebter.

Polizei wendet sich an die Fans

Mit offenen Briefen hat sich die Karlsruher Polizei vor der Partie an die Fans beider Fußballvereine gewandt. Einsatzleiterin Gabi Evers appelliert an die Fairness und Vernunft beider Fangemeinden für ein friedliches Aufeinandertreffen. In der Vergangenheit war es zwischen den Anhängern wiederholt zu Auseinandersetzungen gekommen. Deshalb wird auch diese Begegnung wieder als sogenanntes Hochrisikospiel eingestuft. Die Polizei wird die Fanlager strikt trennen.

"Anti-Konflikt-Teams" im Einsatz

In ihrem Einsatzkonzept setzt die Polizei vor allem auf Kommunikation. Evers weist in ihren Briefen an die Fans deshalb auch auf die "Anti-Konflikt-Teams" der Polizei hin, die am Samstag wieder im Einsatz sind. Die speziell geschulten und anhand ihrer gelben Westen gut erkennbaren Beamten sollen dazu beitragen, sich abzeichnende Auseinandersetzungen bereits im Vorfeld zu schlichten.

In einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung betonte die Polizei, dass sie konsequent gegen jede Form der Gewalt, Vermummungen oder das Abbrennen von Pyrotechnik vorgehen werde.

Aufgrund des zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommens empfiehlt die Polizei, den Bereich des Wildparkstadions weiträumig zu umfahren.

Sperrung des Adenauerrings

Nach Spielende wird es voraussichtlich eine zeitweilige vollständige Sperrung des Adenauerrings auf Höhe des Stadions (Eingang Mitte Gegentribüne) geben. Aus Sicherheitsgründen kann dies auch den gesamten Fußgängerverkehr betreffen. Mit der Maßnahme soll ein Aufeinandertreffen der Fanlager verhindert werden.

Die Polizei empfiehlt allen KSC-Freunden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Stadion kommen, nach Spielende den Ausgang "Fasanengarten" zu wählen und dann den Weg durch den Schlossgarten zu den Straßenbahnhaltestellen "Marktplatz" und "Kronenplatz" zu nehmen.

Foto: GES

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