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Bordellprozess: Haftstrafen
Bordellprozess: Haftstrafen
26.03.2019 - 20:03 Uhr
Rastatt/Baden-Baden (red) - Im Rastatter Bordellprozess mit vier Angeklagten wurde am Dienstag nach mehrwöchiger Verhandlung und der Vernehmung zahlreicher Zeugen vor dem Landgericht Baden-Baden das Urteil gesprochen. Die Hauptangeklagte erhielt drei Jahre Haft.

Die Hauptangeklagte, Inhaberin von zwei einschlägigen Etablissements in Rastatt, wurde wegen der gewerblichen und bandenmäßigen Einschleusung aus Thailand in neun Fällen und des Menschenhandels in zwei Fällen sowie wegen Ausbeutung durch Zwangsprostitution zu drei Jahren Haft verurteilt. Der den Prostituierten vorenthaltene Freierlohn wird in Höhe von 17 .600 Euro eingezogen. Außerdem muss die Verurteilte die Kosten für die Nebenklage übernehmen. Der Haftbefehl bleibt bestehen, da nach Auffassung des Gerichts angesichts ihres Immobilienbesitzes in Thailand Fluchtgefahr bestehe.

Weitere Angeklagte verurteilt

Die weiteren Angeklagten, darunter ihr Sohn und eine Verwandte, wurden unter anderem wegen Beihilfe zur Einschleusung zu Bewährungsstrafen zwischen neun Monaten und einem Jahr und zwei Monaten verurteilt.

Ein ausführlicher Bericht über den Ausgang des Prozesses erscheint am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe sowie (ab 4 Uhr) im E-Paper.

Symbolfoto: dpa

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