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Verkehrsplaner brauchen Hauptstraße für den Notfall
Verkehrsplaner brauchen Hauptstraße für den Notfall
29.03.2019 - 07:33 Uhr
Rastatt (ema) - Sowohl das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe als auch der Landkreis Rastatt sind dagegen, die Hauptstraße in Rauental (K 3715) von der B 462 abzukoppeln, noch bevor der Autobahnanschluss Rastatt-Nord zu einem Vollkleeblatt ausgebaut ist.

Mit dieser Sichtweise setzte sich der Gemeinderat nun auseinander, nachdem die Grünen-Fraktion das Streitthema auf die Tagesordnung setzen ließ.

In der Tat sei die Bevölkerung in Rauental in dieser Frage "gespalten", wie Ortsvorsteher Bertold Föry (CDU) bekannte. Man habe "Angst vor noch mehr Fahrzeugen". Aus seiner Sicht würde eine vorzeitige Abkoppelung zu einer Verlagerung des Verkehrs führen - vornehmlich auf die K 3714. Förys Vorschlag: Man solle abwarten, bis Edeka sein Zentrallager errichtet habe und dann untersuchen, wie sich die Ansiedelung auf die Verkehrsströme auswirkt.

RP will Hauptstraße abtrennen

Das Edeka-Logistikzentrum soll im Herbst 2021 in Betrieb gehen; der Baustart für Rastatt-Nord dürfte frühestens 2024 erfolgen. Das RP will die Hauptstraße abtrennen, weil bei der ampelfreien, ausgebauten Anschlussstelle und wegen des geringen Abstands von 50 Metern durch Rückstaus negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Anschlussstelle zu befürchten wäre.

K3715 als Entlastungsstrecke

Stattdessen soll es eine Querverbindung von der Hauptstraße zur nördlichen Seite der B462 in Form einer Unterführung für Radfahrer und Fußgänger geben. Würde man bereits jetzt den Anschluss der K3715 kappen, würden der ohnehin schon überlastete A5-Anschluss und das nachgeordnete Straßennetz noch mehr unter Druck geraten. Die K 3715 dient somit als Entlastungsstrecke, falls es zu einem Störfall im Umfeld der Anschlussstelle kommt.

Nach Auffassung von Grünen-Fraktionschef Roland Walter ist die Argumentation "zynisch", da auf den Verkehr Rücksicht genommen werde, auf die Bewohner jedoch nicht. Aus seiner Sicht würde sich als Umleitungsalternative die Kreisstraße Richtung Muggensturm und weiter zur B3 anbieten.

Archivfoto: red

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