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Blitzermarathon: Polizei zieht Bilanz
Blitzermarathon: Polizei zieht Bilanz
04.04.2019 - 14:42 Uhr
Stuttgart (red/lsw) -Bei einer europaweiten Schwerpunktaktion gegen Raser sind in Baden-Württemberg 7.730 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt worden. 161 Autofahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen, wie Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Auch die Polizeipräsidien Offenburg und Karlsruhe beteiligten sich am Speed-Marathon.

Das Polizeipräsidium Offenburg setzte mehr als 50 Polizeibeamte an 28 Kontrollstellen ein und führte insgesamt 5.159 Kontrollen durch.

Überhöhte Geschwindigkeit ist häufigste Unfallursache

Da laut der aktuellen Unfallstatistik nach wie vor überhöhte Geschwindigkeit eine der häufigsten Unfallursachen ist, wurden die Kontrollstellen hauptsächlich an Unfallschwerpunkten gewählt, teilte die Polizei mit.

46 Anzeigen im Raum Offenburg

Hierbei konnten in Offenburg 323 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. In 277 Fällen handelte es sich um Geschwindigkeitsüberschreitungen im Verwarnungsbereich. 46 Verkehrsteilnehmer müssen mit einer Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit rechnen und vier davon für eine Zeit auf ihren Führerschein verzichten.

Verstöße gegen Handyverbot und Gurtpflicht

Neben dem Hauptaugenmerk auf Geschwindigkeitsüberprüfungen, wurden zwei Fahrten unter Drogenbeeinflussung, elf Handyverstöße sowie 49 Verstöße gegen die Gurt- und Helmpflicht beanstandet.

776 Verwarnungen in Karlsruhe ausgesprochen

In Karlsruhe wurden binnen 24 Stunden an insgesamt 28 relevanten Punkten Kontrollen durchgeführt. Dabei wurde die Geschwindigkeit von insgesamt 17.088 Fahrzeugen gemessen, meldete die Polizei. Als Gesamtergebnis wurden am Ende der Aktion im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe 776 Verwarnungen, 80 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeit und drei Regelfahrverbote ausgesprochen.

Landesweit über 1.100 Polizisten im Einsatz

Landesweit waren bei der Aktion über 1.100 Polizisten im Einsatz, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Strobl sagte, oberstes Ziel der Arbeit sei die Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Bürger. "Und ich betone ausdrücklich: Verkehrsüberwachung hat nichts mit Abzocke zu tun, sondern rettet Menschenleben."

161 Unfalltote im Südwesten im Jahr 2018

Wegen überhöhter oder nicht angepasster Geschwindigkeit starben nach Angaben des Ministeriums im vergangenen Jahr im Südwesten 161 Menschen.

Bei den Kontrollen im Südwesten wurden bei sechs Fahrern Alkohol und bei zwölf Drogen festgestellt. Außerdem nutzten 129 Personen illegal ihr Mobiltelefon.

Symbolfoto: dpa

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