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Vier Fragen an: Katharina Huck
05.05.2019 - 08:00 Uhr
Baden-Baden - Der heutige Sonntag kann ein ganz besonderer Tag im Leben von Katharina Huck werden. Am frühen Abend - ab 18.30 Uhr etwa - könnte sie auf dem Stuttgarter Frühlingsfest zur ersten baden-württembergischen Bierkönigin gekrönt werden. Davor muss die 22-jährige Studentin, die sich über eine Online-Abstimmung für die Top Ten qualifiziert hat, noch eine Jury von sich überzeugen. Mit ihrer offenen und sympathischen Art und dank der dazugewonnenen Expertise aus einer Bier-Basisschulung des baden-württembergischen Brauerbunds ist die Pils-Liebhaberin guter Dinge. BT-Volontär Marvin Lauser hatte vier Fragen an Sie.


BT: Frau Huck, wie werden Sie heute Abend feiern, wenn Sie bei der Wahl zur ersten baden-württembergischen Bierkönigin gewinnen?

Katharina Huck: Da auf dem Wasen meine Freunde und meine Familie mit dabei sind, würde ich mit ihnen und den anderen Kandidatinnen dort feiern, allen ein Bier ausgeben und sie an meiner Freude teilhaben lassen. Wenn ich gewinne, würde ich noch ein Fest am Vogelstangsee in Mannheim veranstalten und mit allen Freunden gemütlich in der Sonne liegen und das ein oder andere Bierchen trinken.

Für mich wäre es eine große Ehre, dieses Amt als Bierkönigin zu übernehmen, da ich beruflich nichts mit Bier zu tun habe und einfach nur durch die Liebe zum Bier zur Königin ernannt werden würde. Ich denke, manchmal reicht es, wenn man eine Leidenschaft für etwas hat, um damit weit zu kommen.

BT: Sie kommen ursprünglich aus Mannheim, studieren auch noch dort, leben und arbeiten aber seit Dezember 2018 in der Region - was gefällt Ihnen in Mittelbaden besonders und was vermissen Sie aus der Kurpfalz?

Huck: Genau, ich bin geboren und aufgewachsen in Mannheim und studiere auch noch dort an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Mit 19 bin ich ins wunderschöne Markgräflerland gezogen, danach nach Freiburg und aktuell wohne ich in Steinbach. Ich finde es immer wieder schön, neue Leute kennenzulernen. In Mittelbaden sind die Menschen sehr aufgeschlossen und man kann viel Spaß mit ihnen haben. Ich finde auch die Gegend sehr schön. Es gibt viele schöne Strecken zum Fahrrad fahren. Trotzdem bleibt die Kurpfalz in meinem Herz verankert und demnach vermisse ich sie auch. Es ist einfach meine Heimat und mir fehlt mein Hund sehr. Trotzdem ist es immer wieder schön, neue Orte und Sitten kennenzulernen. Ich würde es immer wieder so machen.

BT: Sie wohnen in Steinbach - also umgeben von Weinreben. Wurden Sie von Nachbarn, Bekannten oder Passanten schon darauf angesprochen, dass Sie ausgerechnet Bierkönigin werden wollen?

Huck: Angesprochen ja, allerdings nicht in Bezug auf die Weinreben. Ich denke, es ist nicht relevant, ob man auf einem Weinberg lebt oder direkt neben einer Brauerei. Es kommt einfach darauf an, was man selbst am liebsten mag und trinkt und danach richtet sich das. Die Baden-Badener haben, denke ich, auch kein Problem damit, wenn die neue baden-württembergische Bierkönigin aus einer Weingegend kommt. Ich denke gerade dann, wenn man in einer Weingegend lebt, fällt man umso mehr auf, wenn man keine Weinkönigin werden möchte, sondern lieber den Geschmack des Bieres vertreten möchte.

BT: Abgesehen vom Ziel Bierkönigin - was sind Ihre Träume und Ziele für die Zukunft?

Huck: Ich habe viele Träume und Ziele. Daran sollte man immer festhalten. Wenn man nicht weiß, wo man hin will, weiß man nicht, was man dafür tun muss.

Mein Traum ist momentan natürlich, dass ich die Wahl gewinne und das Bier aus Baden-Württemberg vertreten darf. Mein Ziel ist es, mein Studium ordentlich abzuschließen. Zum Glück unterstützen mich mein Arbeitgeber und auch mein Chef in dem, was ich tue, dass die Erreichung beider Ziele - ohne das etwas anderes darunter leidet - möglich ist.

Homepage der Wahl

Vier Fragen an:

"Vier Fragen an:" ist eine Reihe der BT-Onlineredaktion. Die vier Fragen richten sich an Menschen, die gerade im Fokus stehen, etwas Interessantes erlebt oder zu erzählen haben oder aufgrund ihrer Tätigkeit interessant sind. Die Beiträge der Reihe werden sonntags um 8 Uhr auf der Homepage des Badischen Tagblatts veröffentlicht.

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