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Suchtgefährdete fehlen häufiger im Job
Suchtgefährdete fehlen häufiger im Job
04.06.2019 - 08:30 Uhr
Stuttgart (lsw) - Arbeitnehmer mit einem problematischen Tabak- oder Alkoholkonsum fehlen deutlich häufiger im Job als Beschäftigte mit unbedenklichem Konsum.

Zu diesem Ergebnis kommt die Krankenkasse DAK-Gesundheit in einer Studie, die sie am Dienstag in Stuttgart vorstellt. Der Krankenstand von Erwerbstätigen mit einer sogenannten Substanzstörung, also einem problematischen Konsum von Alkohol oder Tabak, sei mehr als doppelt so hoch, so die Studie.

Besonders aufgrund psychischer Diagnosen haben die Betroffenen wesentlich mehr Fehltage als Beschäftigte ohne Substanzstörungen. Aber auch wegen anderer Diagnosen, wie etwa Rückenschmerzen, werden die Betroffenen häufiger krank geschrieben. Hinzu kommt, dass die Beschäftigten unkonzentrierter bei der Arbeit seien und häufiger zu spät kämen.

Für die Untersuchung hat die Krankenkasse unter anderem die Daten von 293.100 Versicherten in Baden-Württemberg ausgewertet, 1.084 Beschäftigte im Land befragt und Experteninterviews geführt.

Symbolfoto: Marijan Murat/dpa

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