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"Eurofighter"-Pilot tot geborgen
'Eurofighter'-Pilot tot geborgen
24.06.2019 - 15:16 Uhr
Jabel / Berlin (dpa) - Nach dem Absturz von zwei "Eurofightern" der Bundeswehr in Mecklenburg-Vorpommern hat die Luftwaffe nun den Tod eines Piloten bestätigt. Der Soldat habe nur tot geborgen werden können, teilte die Luftwaffe auf Twitter mit. Der zweite Pilot überlebte das Unglück.

Die Luftwaffe bestätigte einem Zusammenstoß in der Luft. Beide Piloten konnten den Schleudersitz betätigen, wie die Luftwaffe weiter mitteilte. Ein Pilot konnte aus einer Baumkrone lebend geborgen werden.

Eines der beiden Flugzeuge stürzte nach Worten eines Ministeriumssprechers nahe der Ortschaft Jabel (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in ein Waldstück. Das andere sei südlich der Ortschaft Nossentiner Hütte an einem Waldrand abgestürzt. Die beiden Orte sind rund zehn Kilometer voneinander entfernt.

Beide Maschinen gehörten zum Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff", das in Laage bei Rostock stationiert ist. Die "Eurofighter" sollen nicht bewaffnet gewesen sein. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und der Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) sind vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Bei Luftkampfübungen verunglückt

Nach Angaben der Bundeswehr sind die Flugzeuge bei Luftkampfübungen verunglückt. An der Übung sei auch ein dritter "Eurofighter" beteiligt gewesen, teilte die Luftwaffe mit. Dieser hatte nach dem Unglück im Luftraum über Plau am See auch zwei Fallschirme niedergehen sehen und gemeldet.

Foto: Thomas Steffan/dpa

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