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Deutschlandweite Hitzewarnung
Deutschlandweite Hitzewarnung
24.07.2019 - 12:04 Uhr
Offenbach (dpa) - Der Deutsche Wetterdienst hat eine flächendeckende Hitzewarnung für ganz Deutschland herausgegeben.

"Im Osten handelt es sich überwiegend um die Warnstufe 1, im Westen und Süden überwiegt die Warnstufe 2", sagte ein Sprecher des DWD. Auch am Alpenrand und an den Küsten gibt es Hitzewarnungen. "Das ist schon ziemlich selten", sagte der Sprecher über die normalerweise stets etwas kühleren Regionen.

Die Hitzewarnungen gelten derzeit für die Zeit von 11 Uhr am Mittwoch bis Donnerstagabend um 19 Uhr. Im Süden Deutschlands wird zudem vor hohen UV-Werten gewarnt.

Im Ruhrgebiet, Saarland und im Moseltal könnten Werte von bis zu 41 Grad erreicht werden. Dies könnte auch den Temperaturrekord aus dem Sommer 2015 brechen - damals wurden im bayerischen Kitzingen 40,3 Grad gemessen.

Die Warnstufe 2 wird ausgerufen, wenn tagsüber extreme Wärmebelastung herrscht. Die sogenannte gefühlte Temperatur liegt dann über 38 Grad. Für die Wärmebelastung müssen neben der Lufttemperatur die Feuchtigkeit der Luft, der Wind und die Strahlung berücksichtigt werden.

Ab dem Wochenende drohen Unwetter

Auch die Waldbrandgefahr sei gestiegen. In vielen Regionen Deutschlands gilt die zweithöchste, in Teilen Sachsen-Anhalts bereits die höchste Warnstufe. Am Donnerstag gibt es in großen Teilen der Bundesrepublik eine sehr hohe Waldbrandgefahr.

Maßgeblich verantwortlich für die Hitze ist Hoch Yvonne, das für sonniges und zumeist wolkenloses Wetter sorgt und von Süden und Südwesten subtropische Luft nach Deutschland bringt. Erst am Freitag und Samstag sei ein leichter Temperaturrückgang in Sicht. Ab dem Wochenende werden dem Deutschen Wetterdienst nach dann auch die ersten Unwetter erwartet. Am Freitag könnte es in den Alpen und im Südschwarzwald zu Gewittern kommen. Am Samstag werden dann in Süd-, West- und Mitteldeutschland Gewitter mit teils heftigem Starkregen und Hagel

Symbolfoto: Marcus Führer/dpa

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