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Finger weg vom Bachwasser
Finger weg vom Bachwasser
25.07.2019 - 17:34 Uhr
Baden-Baden (red) - Bei anhaltender Trockenheit steigt der Bedarf, Gärten, Felder und Rasenflächen zu bewässern. Als praktische und bequeme Möglichkeit für Bachanrainer scheint sich dazu die Wasserentnahme aus dem Bach anzubieten. Allerdings gibt es nach dem Landeswassergesetz seit 2014 den "Eigentümer- und Anliegergebrauch am Gewässer" nicht mehr.

Das teilte das städtische Fachgebiet Umwelt und Arbeitsschutz unlängst mit. Das bedeutet, dass die Benutzung eines Gewässers nur im Rahmen des Gemeingebrauchs erfolgen darf, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Bereits geringe Entnahmemengen haben negative Folgen

Im Rahmen dieses sogenannten Gemeingebrauchs ist das Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen, wie Eimer oder Gießkanne erlaubt, wenn dadurch "keine nachteiligen Veränderungen der Eigenschaften des Wassers, keine wesentliche Verminderung der Wasserführung und keine andere Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes zu erwarten sind". Bei anhaltender Trockenheit und dann niedrigen Wasserständen haben bereits geringfügige Entnahmen nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie vor allem in kleineren Gewässern. Denn schließlich, so die Stadtpressestelle, brauchen auch Fische und Kleintiere in den Unterläufen das lebensnotwendige Nass.

Stadt appelliert: Kein Wasser aus Bächen nehmen!

Niedrigwasser belastet Tiere und Pflanzen im Gewässer. Gerade in Zeiten extremer Trockenheit ist es besonders wichtig, dass die Wasserläufe nicht völlig austrocknen. "Wir appellieren an die Verantwortung jedes Einzelnen, derzeit kein Wasser aus den Bächen im Stadtkreis zu entnehmen", so Thomas Eckerle vom Fachgebiet Umwelt und Arbeitsschutz der Stadtverwaltung.

Ebenfalls wird darauf hingewiesen, dass das Füttern von Tieren im und am Gewässer (beispielsweise Enten) unterbleiben sollte, um die Minderung des Sauerstoffgehaltes im Gewässer nicht noch weiter zu verstärken.

Foto: Roland Weihrauch/dpa

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