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Erste Mastleuchten mit LED
Erste Mastleuchten mit LED
11.08.2019 - 10:05 Uhr
Rastatt (red) - Die Umrüstung der Rastatter Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik geht weiter. Nachdem 2018 mit dem Austausch der über Straßen hängenden Seilleuchten begonnen wurde, folgt nun der Austausch der Mastleuchten. Begonnen wurde in Ottersdorf.

Mit dem Austausch soll der Stromverbrauch deutlich gesenkt und zugleich die Ausleuchtung des Straßenraums verbessert werden. Nachdem 2018 begonnen wurde, die Seilleuchten in Rastatt und den Ortsteilen von Quecksilberdampfleuchten auf energiesparende LED-Lampen umzurüsten, folgt nun der Austausch der alten Mastleuchten. Die Arbeiten haben in dieser Woche in Ottersdorf angefangen. Ausgetauscht werden in Rastatt und seinen Ortsteilen insgesamt 2.334 Leuchten in den Hauptverkehrs-, Neben- und Wohnstraßen. Bis Ende des Jahres sollen sowohl die Mast- als auch die 639 Seilleuchten komplett auf LED-Technik umgestellt sein.

Zwei Modelle im Einsatz

Bei den Mastleuchten werden derzeit die veralteten und teilweise undichten Gehäuse inklusive der Leuchtmittel ausgetauscht. Die Masten selbst und die Stromkabel bleiben erhalten. Die Stadt Rastatt setzt bei den Leuchten optisch auf zwei verschiedene Modelle, die sich in ihrer Leuchtintensität unterscheiden und den Straßen- und Verkehrsverhältnissen angepasst werden.

Kosten liegen deutlich unter erster Schätzung

Die Kosten der Erneuerungsmaßnahme liegen bei rund 613.000 Euro und werden durch Fördermittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit rund 155.000 Euro bezuschusst. Die Gesamtkosten liegen damit deutlich unter den ersten Schätzungen von 1,5 Millionen Euro.

Stromverbrauch sinkt um etwa 80 Prozent

Die umweltfreundlichen LED-Leuchten verbrauchen nach Angaben der Stadtverwaltung etwa 80 Prozent weniger Energie als die alten Quecksilberdampfleuchten. Rund 910.000 Kilowatt Strom und etwa 535 Tonnen Kohlenstoffdioxid können pro Jahr durch die neuen Leuchten eingespart werden, teilte die Stadt Rastatt in einer Presseinformation mit.

Foto: Stadt Rastatt

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