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Wenig Betrieb auf "Europ"-Baustelle
Wenig Betrieb auf 'Europ'-Baustelle
10.09.2019 - 15:02 Uhr
Baden-Baden (hez) - Was ist los auf der Großbaustelle des Europäischen Hofs? Diese Frage stellen sich zurzeit vor allem Anwohner mit großer Verwunderung, denn in den vergangenen Tagen fiel auf, dass sich beim Um- und Erweiterungsbau des traditionsreichen Hotels in der Baden-Badener Innenstadt nicht gerade viel tut.

Noch beim Richtfest im Januar war angekündigt worden, dass bald rund 180 Leute auf der Baustelle arbeiten sollten. Wer allerdings am Montag dort vorbeiging, dem fiel eine fast gespenstische Stille auf. Von außen war allenfalls eine Handvoll Arbeiter zu sehen, die sich hier tummelten.

Auf Nachfragen zu den Hintergründen des augenscheinlich stark reduzierten Betriebs gaben sie alle ähnliche Antworten: "Ich sage nichts." Die Verantwortlichen für den "Europ"-Umbau ließen bei BT-Nachfragen ebenfalls die Jalousien unten und gaben keine Stellungnahme dazu ab, ob das Hotelprojekt möglicherweise in irgendeiner Form gefährdet ist. Der Schweizer Bauherr Martin Buchli ließ die Bitte um Rückruf unbeantwortet. Von dem Berliner PR-Büro, das für den Europäischen Hof zuständig ist, ging bis Montagabend auch keine Stellungnahme ein. Zuvor hatte das Büro erklärt, dass man noch auf eine "gesicherte Rückantwort" warte.

Verzögerungen und Kostensteigerung

Der Umbau des Europäischen Hofs stand schon bisher nicht immer unter einem glücklichen Stern. So gab es immer wieder Verzögerungen - unter anderem wegen unerwartet schwierigen Untergrundverhältnissen. Auch die Kosten explodierten und wurden zuletzt von Buchli auf "100 Millionen Euro oder mehr" geschätzt. Angepeilt war zuletzt ein Abschluss der Bauarbeiten gegen Ende 2020, nachdem man anfangs noch eine Fertigstellung im Jahr 2018 im Auge gehabt hatte. Für den künftigen Hotelbetrieb soll weiterhin das Unternehmen Steigenberger zuständig bleiben.

Foto: Sarah Reith/Archiv

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Von rolf am Dienstag, 10.09.2019 um 15:35 Uhr
Wenig Betrieb auf Europ-Baustelle
ganz klar und wie so oft in dieser Stadt! ganz ähnlich "Neues Schloss" und viele andere hochtrabende Objekte - Zuwenig Kohle und die Hoffnung auf öffentliche Subventionen, natürlich zu Lasten der kleinen ehrlichen Steuerzahler. na es wird schon werden ?
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