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"Eines unserer Lieblingsthemen"
'Eines unserer Lieblingsthemen'
22.09.2019 - 10:57 Uhr
Muggensturm (marv) - Im Zuge des Ausbaus der A 5-Anschlussstelle Rastatt-Nord zum Vollkleeblatt präferiert das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) in seinen Planungen nach wie vor eine Lösung, die in Muggensturm auf Unverständnis stößt.

Als "eines unserer Lieblingsthemen" bezeichnete Bürgermeister Dietmar Späth mit ironischem Unterton in der vergangenen Gemeinderatssitzung die geplante Änderung der Verkehrsführung. Am 29. Juli waren Vertreter des RP, der betroffenen Gemeinden und des Landkreises Rastatt zuletzt zusammengetroffen. "Einen Rückbau der K 3728 bei der Anschlussstelle Rastatt-Nord geht für uns überhaupt nicht. Wir werden alle rechtlichen Schritte gehen, um eine Schließung der aktuellen Anbindung zu verhindern und die vom Gemeinderat beschlossene "Rechts-rein-Rechts-raus"-Lösung ohne Ampel zu erhalten", sagte Späth. Soll heißen: Autofahrer aus Richtung Murgtal sollen in die verlegte K 3728 abbiegen können. Wer von der Kreisstraße in Richtung Tunnelkreuzung will, soll ebenfalls rechts abbiegen dürfen.

Die vom Muggensturmer Bürgermeister vor Jahren als Kompromiss ins Feld geführte Lösung wird auf der online verfügbaren Projektseite des Regierungspräsidiums als dritte (Variante C) von drei Möglichkeiten aufgeführt.

Irene Feilhauer, Pressesprecherin des RP, bestätigte auf BT-Anfrage, dass in den Planungen jedoch unverändert die Variante A bevorzugt werde, also eine Aufgabe der Kreuzung B 462/K 3728/K 3715 und eine Abstufung der Kreisstraßen zu Gemeindestraßen beziehungsweise Hauptwirtschaftswegen, die auch eine Unterführung für den landwirtschaftlichen Verkehr beinhalten soll. Entsprechend würden beide Straßen von der Bundesstraße abgekoppelt werden. Der heutige Verkehr der K 3728 auf die B 462 müsste dann zukünftig über die K 3717 und die B 3 beziehungsweise über die K 3737 und L 67 auf die B 462 fließen.

Das hätte laut Späth die Folge, dass "künftig wieder alles durch Muggensturm rollt". Feilhauer entgegnet dem, dass eine Lärmuntersuchung ergeben habe, dass die Lösung A keine Grenzwertüberschreitungen erzeuge, also nicht zu laut sei.

Für Späth und die Muggensturmer sei die Variante C "elementar, alles andere werden wir kategorisch ablehnen", kündigte der Bürgermeister an, um zu ergänzen: "Das Regierungspräsidium blockiert die Belange der Muggensturmer".

Foto: Walter/Archiv

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