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Nika unter Narkose untersucht
Nika unter Narkose untersucht
11.10.2019 - 13:31 Uhr
Karlsruhe (red) - Die im Karlsruher Zoo lebende Eisbärin Nika leidet an Arthrose. Nun hat sie sich am linken Hinterfuß offene Stellen zugefügt. Deshalb wurde das Tier erneut unter Narkose untersucht, um der Eisbärin Schmerzen ersparen und eine passende Behandlung einleiten zu können.

Das Ergebnis der Untersuchung ist nicht erfreulich: "Der Gesundheitszustand von Eisbärin Nika hat sich verschlechtert", teilte die Karlsruher Stadtverwaltung am Freitag mit.

Um sich ein genaues Bild von ihrem Zustand machen zu können, wurde die Eisbärin erneut in Narkose gelegt und von mehreren spezialisierten Veterinären untersucht. Nika hat eine Arthrose durch eine Gelenkveränderung am rechten Hinterfuß. "Seit längerer Zeit wird Nika behandelt und wir haben versucht, sie möglichst beschwerdefrei zu halten. Da wir aber gemerkt haben, dass Nika wieder mehr an dem Fuß manipuliert, mussten wir sie erneut betäuben und röntgen", berichtet Zootierärztin Julia Heckmann.

Offene Stellen zugefügt

Nika hat sich an der Haut über der Gelenkveränderung durch Kratzen und Reiben offene Stellen zugefügt. Diese wurden ausrasiert, gespült und mit Salbe versorgt. "In den kommenden Wochen werden wir mit den jetzigen Erkenntnissen die Behandlung ganz intensiv fortführen", erläutert Heckmann. Dazu gehören Schmerzmittel, Antibiotikum, Salben und die Förderung der Wundheilung über Lasertherapie.

Training ermöglicht Behandlung

"Wir sind sehr froh, dass die Tierpfleger rund um Revierleiter Moritz Ehlers ein gutes, medizinisches Training mit den Eisbären Nika und Kap machen. Nur so ist die tägliche Behandlung jetzt möglich", sagt Zoo-Pressesprecher Timo Deible. Beim medizinischen Training wird über positive Verstärkung mit den Tieren beispielsweise eingeübt, sich ein Medikament freiwillig auf die Haut auftragen zu lassen. Das kommt der Behandlung jetzt zugute.

Erneute Untersuchung in einigen Wochen

"Für uns ist besonders wichtig, dass das Tier keine Schmerzen hat. Ob die Therapie wirklich anschlägt, werden wir in einigen Wochen nochmals unter Narkose überprüfen", berichtet Heckmann. Dafür werden dann erneut die externen Spezialisten dazukommen. Nika wurde im Jahr 2000 im Tiergarten Schönbrunn in Wien geboren und lebt seit 2002 in Karlsruhe.

Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

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