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Bürgertelefon im Rastatter Zay geht an den Start
Bürgertelefon im Rastatter Zay geht an den Start
02.12.2019 - 08:20 Uhr
Rastatt (red) - Im Stadtteil Zay will der Bürgerverein den nächsten Schritt gehen, um die soziale Vernetzung der Bürger im Stadtviertel weiter zu festigen. Geplant ist ein Bürgertelefon.

Das jüngste Projekt der rund 300 Mitglieder starken Interessengemeinschaft startet am 6. Dezember. Zwei Vorstandsmitglieder des Bürgervereins Zay bieten das Bürgertelefon im Rahmen des Quartiersprojekts "Daheim wohnen in Rastatt" der Stadt an. Anrufen kann jeder, der Hilfestellung braucht bei der Suche nach Adressen, Anlaufstellen und Ähnliches, heißt es in einer Pressemitteilung des Bürgervereins. Gesucht werden noch Mitstreiter, die gerne beim Infotelefon mitmachen wollen und Hilfe anbieten können, wie zum Beispiel Begleitung beim Arztbesuch, Hilfe beim Einkaufen und vieles mehr. Interessierte Unterstützer, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, können sich bei der Nummer des Infotelefons, (0 72 22) 1 59 10 48, ab 6. Dezember immer freitags von 10 bis 12 Uhr melden.

Verein versucht, soziales Miteinander zu stärken

Der Bürgerverein versucht, durch vielfältige Aktivitäten die Bewohner zu animieren, sich bei der sozialen Entwicklung des Stadtteils zu engagieren. Dabei geht es der Gemeinschaft darum, den Zusammenhalt zu stärken oder überhaupt zu wecken. Im Vordergrund stehen die demografischen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen im Zay. Ziel sei es, Verantwortung für die Mitbewohner im Viertel zu übernehmen und Ressourcen gemeinsam zu nutzen.

Noch viele weitere Vorhaben

Zuletzt setzte der Bürgerverein mit der Eröffnung eines öffentlichen Bücherschranks ein Zeichen für bürgerliches Engagement und Stärkung des Zusammenhalts der Bewohner. Das "Lesezaychen", eine umgebaute Telefonzelle an der Ecke Gartenstraße/Rosenstraße, dient nicht nur als Fundgrube für Bücherfreunde, sondern auch als Ort der Begegnung. Im Rahmen des vom Land Baden-Württemberg unterstützten Projekts "Daheim wohnen in Rastatt" sind im Zay neben dem Quartiersplatz bei der alten Max-Jäger-Schule eine seniorengerechte Bebauung in Kooperation mit der Baugenossenschaft Gartenstadt auf dem Gelände der Max-Jäger-Sporthalle im Gespräch. Die Stadt plant außerdem, zum Teil in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein, ein regelmäßiges Seniorencafé sowie eine Wohnberatung, für die Interessierte nach dem Vorbild des Kreisseniorenrats ausgebildet werden sollen.

Symbolfoto: Marc Müller/dpa

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