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Umweltfreundlich durch die Weihnachtszeit
Umweltfreundlich durch die Weihnachtszeit
08.12.2019 - 18:00 Uhr
Baden-Baden (red) - Alle Jahre wieder ... quellen die Mülltonnen über. Weihnachten bedeutet nicht nur Besinnlichkeit, sondern auch Konsum. Berge von Geschenkpapier, Lametta und Plastik sind die Regel. Die städtische Umwelttechnik gibt in einer Pressemitteilung Tipps für abfallarme und umweltfreundliche Festtage.

Große Mengen und bestimmte Inhaltsstoffe von Verpackungen belasten die Umwelt. Zum Verpacken der Geschenke sollte man am besten Geschenkpapier aus Recyclingpapier mit blauem Engel oder braunes Packpapier verwenden, heißt es beispielsweise in der Mitteilung. Dieses nutze keine Frischfasern und brauche in der Herstellung weniger Wasser und Energie als normales Papier. Auch mit wieder verwendbaren Verpackungen, wie bereits gebrauchten Geschenkpapieren, -kartons, und -tüten lassen sich Geschenke elegant verpackt.

Besser mit LED-Lichterketten schmücken

Lange Lichterketten oder große Lichterfiguren mit Glühlampen verbrauchen viel Energie. Das belastet nicht nur die Haushaltskasse, sondern auch die Umwelt. Besser sind laut Mitteilung LED-Lichterketten. Sie verbrauchen weniger Strom und haben eine höhere Lebensdauer. Weihnachtsbeleuchtungen müssen nicht dauerhaft brennen. Ausschalten, etwa nachts, spart Kosten und schont die Umwelt.

Umweltfreundliche Kerzen aus Bienenwachs seien als weihnachtlicher Lichterglanz besonders zu empfehlen, heißt es weiter. Grundsätzlich sollte man bei Kerzen auf das RAL-Gütezeichen mit gesundheits- und umweltorientierten Grenzwerten für Inhaltsstoffe achten.

Auf Schnee- und Glitzersprays verzichten

Beim Baumschmuck empfiehlt es sich, Schnee- und Glitzersprays zu vermeiden, denn danach kann der Baum nicht mehr kompostiert werden. Auch Lametta ist laut Mitteilung nicht umweltfreundlich und kann Blei enthalten. Wer darauf nicht verzichten möchte, sollte das Lametta nach dem Fest wieder abnehmen und im nächsten Jahr erneut verwenden. Der traditionelle Weihnachtsbaumschmuck aus Strohsternen und Holzfiguren ist auf jeden Fall umweltfreundlich.

Baumkauf in der Region schont die Umwelt

Wer sich beim Kauf eines Weihnachtsbaumes für heimische Fichten, Kiefern oder Tannen entscheidet, diesen bei dem Waldbauern aus der Region oder den Baum aus anderer ökologischer Waldnutzung mit Gütesiegel erwirbt, handelt ebenso umweltfreundlich.

Auch bei der Wahl der Geschenke lässt sich die Umwelt schonen, indem man auf Umweltzeichen wie blauer Engel, Fairtrade oder andere seriöse Umweltzeichen achtet. "Da jedes Produkt produziert, transportiert und irgendwann entsorgt werden muss und dabei viel Rohstoffe und Energie verbraucht werden, ist eine bewusste Kaufentscheidung sinnvoll", so die städtische Umwelttechnik abschließend.

Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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