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Falsche Polizisten am Telefon
Falsche Polizisten am Telefon
11.12.2019 - 15:01 Uhr
Gaggenau (red) - Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei in einer Pressemitteilung vor Betrügern, die bei älteren Personen anrufen und sich als Polizisten ausgeben. Am Dienstag hätten sich mehrere Bürger aus Gaggenau und Schutterwald gemeldet, die entsprechende Anrufe erhalten hatten. In keinem der Fälle gelang es dabei den Betrügern, Geld zu ergaunern.

Die Polizei beschreibt in der Pressemitteilung das übliche Vorgehen der Betrüger wie folgt: Die Anrufe erfolgten meist unter Vortäuschen der Polizei-Notrufnummer 110 oder einer anderen örtlichen Telefonnummer, die im Telefondisplay des Angerufenen erscheint. Am Telefon führten die Betrüger dann häufig aus, dass eine Einbrecherbande in der Umgebung festgenommen wurde - jedoch einige Täter noch auf freiem Fuß seien. Bei den Einbrechern seien Notizzettel mit Name und Adresse des Angerufenen gefunden worden. Es werde deshalb vermutet, dass der Angerufene in der Zukunft Opfer eines Einbruchs werde. Die Polizei könne nun die Wertsachen sichern.

Betrüger warnen bei Anrufen vor kriminellen Bankmitarbeitern

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, sei in allen Varianten immer wieder die Verquickung mit einem kriminellen Bankmitarbeiter geschildert worden, sodass auch auf der Bank das Geld nicht sicher wäre. Die Anrufer würden sich als Polizei- oder Kriminalbeamte ausgegeben, aber auch als Staatsanwalt.

Einfach auflegen, wenn Geld gefordert wird

Die Polizei gibt folgende Tipps: Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände, um Ermittlungen durchzuführen oder Vermögen zu schützen. Es soll nie die am Telefon angezeigte Nummer zurückgerufen werden, sondern beim Notruf 110 nachgefragt werden. Fordert der Gesprächspartner Geld, sollte der Angerufene den Telefonhörer auflegen.

Zudem sollten Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen nicht preisgegeben werden. Geld sollte überdies niemals an unbekannte Personen übergeben werden, heißt es zudem.

Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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