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Aus Naturkindergarten wird Spielwald
Aus Naturkindergarten wird Spielwald
18.12.2019 - 09:42 Uhr
Rastatt (red) - Der Rastatter Naturkindergarten Wurzelzwerge erlebt eine zweite Taufe und wird ab dem 1. Januar "Rastatter Spielwald (Wurzelzwerge)" heißen. Hintergrund der Namensänderung: Künftig sollen gleich auf den ersten Blick alle Einrichtungen der Spielwiese gGmbH am Namen erkannt werden können.

Wie die gemeinnützige GmbH mitteilt, habe sich in den vergangenen Jahren viel getan. Der private Träger, vor 22 Jahren von Sabine Huck gegründet und damals mit einer altersgemischten Gruppe von 15 Kindern gestartet, wachse immer weiter. Mittlerweile gehören, neben dem Rastatter Naturkindergarten, zwei Krippen mit jeweils vier Gruppen in Muggensturm und Gaggenau sowie die beiden Waldkindergärten mit jeweils zwei Gruppen in Gernsbach und Gaggenau zum Unternehmen.

In Gernsbach öffnete am 12. Oktober zudem die erste Ganztageswaldgruppe der Region. Neu eröffnet wurde im November eine Kindergartengruppe in Muggensturm, die derzeit noch provisorisch in Räumlichkeiten der Grundschule betreut wird. Nach den anstehenden Umbaumaßnahmen im Storchennest (Krippe) Muggensturm wird man dann dorthin umziehen. Darüber hinaus stehen im kommenden Jahr die Neueröffnungen einer Krippe in Gernsbach, eines Waldkindergartens in Loffenau und weitere Gruppen für die Krippe in Gaggenau auf dem Plan.

"In allen Einrichtungen der Spielwiese stehen grundsätzlich die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern und eine ressourcenorientierte Erziehung der Kinder mit viel Spaß und Freude im Vordergrund", schreibt das Unternehmen. Der Name sei Programm, denn das Spielen sei zentraler Baustein der Konzeption, sowohl in den Krippen als auch in den Kindergärten.

Der Rastatter Spielwald umfasst eine Gruppe mit maximal 20 Kindern, die von einem dreiköpfigen Erzieher-Team betreut werden. Der Kindergarten befindet sich in der Seestraße, angrenzend an das DJK-Sportgelände und direkt neben dem Münchfeldsee. Der nahe gelegene Wald mit dem zum Kindergarten gehörenden Waldplatz, den zahlreichen Wegen und dem Waldsee, aber auch das Naturschutzgebiet jenseits der B36 sowie die Öko-Station bieten zahlreiche Lernfelder, die mit den Kindern erkundet werden sollen. Dieses Angebot ermögliche es den Kindern, die Natur vollumfänglich zu erleben, Zusammenhänge kennenzulernen und im besten Fall ein ganzheitliches Verständnis für Umwelt und Natur zu entwickeln. Das kommt auch im aktuellen Jahresthema "Die Erde ehren und pflegen" zum Ausdruck, heißt es abschließend.

www. spielwiese-gmbh.de

Symbolfoto: Waltraud Grubitzsch/dpa

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