https://www.badisches-tagblatt.de/spielerwahl/index.html
Unterversorgte Katzen gerettet
Unterversorgte Katzen gerettet
05.01.2020 - 14:49 Uhr
Rastatt (red) - Die Polizei hat am Samstag in Rastatt aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses drei unterversorgte Katzen gerettet. Mitbewohner hatten wegen des Miauens den Verein Katzenstimme Rheinstetten verständigt, der die Ordnungshüter um Unterstützung bat.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten die besorgten Nachbarn dem Verein mitgeteilt, dass aus einer Dachgeschosswohnung ein erbärmliches Miauen zu hören sei. Die 35-jährige Wohnungsinhaberin sei derzeit mit einem Umzug beschäftigt und seit Heiligabend nicht mehr gesehen worden. Es war zu befürchten, dass die Katzen vor Hunger schrien. Der Vermieter hätte einen Schlüssel, aber man traute ich nicht in die Wohnung. Deshalb wurde die Rastatter Polizei Rastatt um Hilfe gebeten.

Richterliche Anordnung eingeholt

Da die Unverletzlichkeit Wohnung unter besonderem Schutz steht, holten die Beamten eine richterliche Anordnung zum Betreten ein. Nach dem Öffnen der Wohnungstür bestätigte sich der Verdacht.

Eine Katze in Tierklinik behandelt

Es wurden drei abgemagerte Katzen, leere Futternäpfe, zwei übervolle Katzentoiletten und ein mit Kot verunreinigter Fußboden vorgefunden, heißt es im Polizeibericht. Eine der Samtpfoten musste in einer Tierklinik versorgt werden. Sie wog nur noch knapp zwei Kilo und war bereits untertemperiert.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Derzeit werden die Tiere vom Verein Katzenstimme Rheinstetten langsam wieder aufgepäppelt. Gegen die Eigentümerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Am Samstagabend zeigte der Ehemann der Wohnungsinhaberin bei der Polizei Rastatt einen Einbruch mit Diebstahl dreier Katzen an. Er wurde über die Umstände aufgeklärt, berichteten die Ordnungshüter weiter.

Symbolfoto: Mascha Brichta/dpa/Archiv

BeiträgeBeitrag schreiben 
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
Umfrage

Der Bundestag lehnt die Widerspruchslösung ab. Damit bleiben Organspenden weiter nur mit ausdrücklicher Zustimmung erlaubt. Finden Sie diese Entscheidung richtig?

Ja.
Nein.
Das weiß ich nicht.


Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz