https://www.badisches-tagblatt.de/spielerwahl/index.html
Großer Andrang bei den kleinen Brunnen
Großer Andrang bei den kleinen Brunnen
16.01.2020 - 14:55 Uhr
Gernsbach (vgk) - Einen Boom erleben in diesen Zeiten die sogenannten Kaffeewasserbrunnen in Gernsbach. Als Gründe dafür geben die meisten, die sich in die Reihe vor den Zapfstellen in der Scheffelstraße und in Scheuern beim Kindergarten einreihen, das PFC im Verbandswasser an.

Die Warteschlangen sind zeitweise lang. Auch stehen nicht nur Gernsbacher und Bürger aus den Teilorten dort geduldig in der Schlange, die Auto-Kennzeichen verraten, dass viele auch von weiter her kommen.

Die Brunnen werden von zwei unterschiedlichen Quellen gespeist. In der Scheffelstraße kommt das Nass aus der Axtlohquelle. Deren Wasser bahnt sich seinen Weg über Loffenauer Gemarkung in den Kelterberg-Hochbehälter. Von Zeit zu Zeit, wenn es erforderlich ist, kann Verbandswasser beigemischt werden. Die Ahornquelle hat ihren Ursprung in den Hügeln bei Lautenbach. Beide Male handelt es sich um kontrolliertes und hygienisch einwandfreies Wasser.

Oft ist das Staunen groß, wenn Kofferräume geöffnet werden voller Kanister und Flaschen. Denn beliebt ist das klare kalkfreie Nass nicht nur bei passionierten Tee- oder Kaffeetrinkern, sondern auch bei Besitzern von Aquarien.

Die meisten, die sich an den Wasserstellen mit Wasser eindecken, tun dies schon lange, kommen regelmäßig mit den unterschiedlichsten Behältern vorbei. Einer meinte im BT-Gespräch, ihn treibe der Wunsch nach sauberem Trinkwasser hierher. Ein Großvater, der erst seit kurzer Zeit seine Flaschen unter die Wasserhähne hält, hat insbesondere die Gesundheit seiner Enkel im Blick, und dass diese PFC freies Wasser bekommen. Auch berichtete dieser, dass viele seiner Vereinskameraden es ihm gleichtun und sich am Scheuerner Brunnen mit Trinkwasser versorgen würden.

Die allermeisten der Wartenden pflichten dem Gesagten bei. Auch sie zeigten sich davon überzeugt, mit dem Holen des Brunnenwassers das Richtige zu tun. Ebenso wird befürchtet, dass noch mehr Menschen sich dazu entschließen könnten, die Quellwasserbrunnen zu frequentieren. Noch längere Wartezeiten wären die Folge. Überdies hätte man es besser gefunden, wenn die PFC-Problematik des Verbandswassers besser und deutlicher kommuniziert worden wäre.

Foto: Veronika Gareus-Kugel

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Baden-Baden
´Der Zustand gefällt uns allen nicht´

15.01.2020
Was passiert mit dem Kolbenacker?
Baden-Baden (cn) - Jüngst diskutierten in ihrer Sitzung die Ortschaftsräte im Rebland über die Zukunft des ehemaligen Festgeländes Kolbenacker in Steinbach. Seit rund zwei Jahren ist dort ein großer Geröllhaufen deponiert, und das Areal gammelt vor sich hin (Foto: Nickweiler). »-Mehr
Stuttgart
Kein Rückzug aus sozialen Netzwerken

14.01.2020
Kein Rückzug aus sozialen Netzwerken
Stuttgart (lsw) - Die Landesregierung plant entgegen einem Vorstoß des Landesdatenschutzbeauftragten keinen Rückzug aus den sozialen Medien. Man habe eine entsprechende Empfehlung mit großer Überraschung zur Kenntnis genommen, sagte ein Regierungssprecher (Symbolfoto: dpa). »-Mehr
Karlsruhe
Brand in Landeserstaufnahmestelle

14.01.2020
Brand in Landeserstaufnahmestelle
Karlsruhe (kie/red) - In der Landeserstaufnahmestelle Karlsruhe hat sich am Dienstagnachmittag ein Brand mit großer Rauchentwicklung ereignet. Wie die Polizei auf BT-Nachfrage mitteilt, wurden inzwischen die Löscharbeiten beendet (Foto: Einsatz-Report 24). »-Mehr
Karlsruhe
Alles in Lila: Heute ist divers

14.01.2020
"Bunbury" am Staatstheater
Karlsruhe (red) - Egal ob Mann oder Frau, Männer, die Frauen spielen, Frauen, die Frauen lieben, alles ist möglich. Oscar Wildes "Bunbury" wurde jetzt am Badischen Staatstheater von Pinar Karabulut inszeniert - frech und ohne Scheu vor grotesker Überzeugung (Foto: Grünschloß). »-Mehr
Baden-Baden
´Zweite Zukunft´ für Improvisationstalent ´Appo´

14.01.2020
"Zweite Zukunft" für "Appo"
Baden-Baden (co) - Der aus Syrien stammende und in Baden-Baden lebende Filmemacher "Appo" Abdullah Rajab Almalla (Foto: Hecker-Stock) bringt demnächst mit "Zweite Zukunft" seinen ersten abendfüllenden Spielfilm in die Kinos. Am 1. Februar läuft der Film in Baden-Baden. »-Mehr
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
Umfrage

Experten befürchten, dass sich das Coronavirus weiter ausbreiten könnte. Haben Sie Angst vor der Lungenkrankheit?

Ja.
Nein.
Das weiß ich nicht.


Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz