Weitere Honigproben mit PFC belastet

Weitere Honigproben mit PFC belastet

Karlsruhe/Mannheim (red) - Beim Frühjahrs-Vorerntemonitoring wurden wie berichtet erstmals bei Honigproben eines Imkerbetriebes im Norden von Mannheim deutliche PFC-Gehalte gefunden. Eine erneute Untersuchung bei allen in der Nähe ansässigen Imkern bestätigte das Ergebnis: Alle Proben wiesen deutliche PFC-Gehalte auf, wie das Regierungspräsidium Karlsruhe am Freitag informiert.

Auffällig seien hierbei die gemessenen Werte der Perfluorpentansäure (PFPeA). Der hierfür geltende Beurteilungswert für Lebensmittel tierischer Herkunft, in Höhe von 30 Mikrogramm pro Kilogramm wurde bei Honigproben von zwei Imkern deutlich überschritten.

Honig in Mittelbaden PFC-frei

Bei den bisherigen Untersuchungen im Raum Rastatt/Baden-Baden und im nördlichen Landkreis wurde keinerlei PFC in Honig gefunden. Derzeit laufen in allen Belastungsgebieten noch weitere Untersuchungen, um insbesondere die Ursache beziehungsweise Quelle des PFC in den Honig zu ermitteln. Mit Unterstützung der Universität Hohenheim und dem Landesverband der Imker sind zusätzliche Untersuchungen geplant.

Symbolfoto: dpa

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