Feuerwehr im Einsatz gegen die Trockenheit

Feuerwehr im Einsatz gegen die Trockenheit

Rastatt (red) - Der Sommer 2018 ist zwar kein Rekordsommer wie der 2003, allerdings könnte der Zeitraum von April bis August die heißeste und trockenste Periode seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 gewesen sein. Aufgrund der Trockenheit hat die Stadt Rastatt deshalb die Feuerwehr gebeten, beim Gießen der Pflanzen und Bäume mitzuhelfen.

Denn viele Straßenbäume befinden sich inzwischen in einer lebensbedrohlichen Situation. Am Mittwochmorgen etwa war die Rastatter Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug in der Parkanlage am Landratsamt Rastatt im Einsatz. Knapp drei Stunden lang bewässerte sie die Bäume und Pflanzen. Vergangen Woche haben sich die Wehrkräfte bereits um das Biotop in Ottersdorf gekümmert, und wenn es die Personallage zulässt, wird das Löschfahrzeug in der kommenden Woche im Münchfeld eingesetzt, informiert Klaus Durm, Abteilungskommandant der Feuerwehr Rastatt.

60.000 Liter Wasser pro Tag

Auch die städtischen Mitarbeiter der Technischen Betriebe im Kundenbereich Grünflächen bereits seit Wochen im Dauereinsatz. Tag für Tag bewässern acht Mitarbeiter die Grünflächen und Bäume im Stadtgebiet mit 60.000 Litern Wasser, informiert die städtische Pressestelle.

Weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr

Trotz der vielen Bemühungen, der Trockenheit entgegenzuwirken, sei die Waldbrandgefahr weiterhin hoch, betonte Durm. Daher sei auch das Löschfahrzeug weiterhin uneingeschränkt einsatzbereit, wenn ein Brand zu löschen wäre.

Keine Kippen oder Glasflasche wegwerfen

Feuerwehr und Technische Betriebe appellieren: Zigarettenkippen sollten nicht auf Grünflächen und im Wald weggeworfen werden. Auch Glasscherben sollten nicht sorglos weggeschmissen oder liegengelassen werden. Denn von ihnen kann bei starker Sonnenreflexion Brandgefahr ausgehen, wie es zuletzt etwa am Montagmorgen in Gaggenau passierte. Ohnehin verboten ist das Abbrennen von Grill- und Lagerfeuer im Bereich der Badeseen in Wintersdorf und Ottersdorf - und auf allen Grünflächen außerhalb zugelassener Feuerstellen.

Foto: Langer

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