In Rastatt sollen Büchertürme wachsen

In Rastatt sollen Büchertürme wachsen

Rastatt (red) - Lesen ist gleichermaßen Tradition und Gegenwart: In Rastatt zeugen davon die Historische Bibliothek sowie die Stadtbibliothek mit ihren 65.000 Medien und zahlreichen literarischen Veranstaltungen. 2019 soll Lesen in Rastatt eine "neue Dimension" bekommen und für ein paar Tage den öffentlichen Raum erobern, teilt die städtische Pressestelle mit.

Auf Initiative des Stadtmarketings und der Stadtbibliothek bewirbt sich Rastatt aktuell für die Aktion "Stadt Lesen". Dabei werden auf öffentlichen Plätzen in 25 Städten Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Italiens große gemütliche Lesewohnzimmer eingerichtet. Aus Büchertürmen, bestückt mit 3.000 Büchern aus aktuellen Verlagsprogrammen, können sich dann Bürger und Gäste bedienen und unter freiem Himmel lesen - oder lauschen, wenn bekannte Autoren aus ihren Büchern vorlesen.

Unterstützerstimmen aus der Bevölkerung gefragt

Ob Rastatt 2019 dabei sein kann, hängt indes maßgeblich vom Interesse der Einwohner ab: Bis Ende August sind möglichst viele unterstützende Stimmen gefragt, so die Stadtverwaltung, die daher alle aufruft, im Internet unter www.stadtlesen.com/nominierungen für Rastatt zu stimmen. Je öfter die Barockstadt von unterschiedlichen Personen nominiert wird, desto besser stehen die Chancen, dass die Aktion 2019 in Rastatt stattfindet.

Projekt macht Station auf Frankfurter Buchmesse

Das Projekt "Stadt Lesen" wurde vor zehn Jahren von der Agentur Innovationswirtschaft aus Salzburg auf den Weg gebracht. Inzwischen tourt das Lesewohnzimmer Jahr für Jahr in Städten aus vier europäischen Ländern und wird von der Unesco unterstützt. Als deutsche Städte sind 2018 laut Pressemitteilung unter anderem dabei: Berlin, München, Magdeburg, Freiburg, Heidelberg, Köln, Trier, Bregenz, Offenburg oder Offenbach. Außerdem macht das Projekt im kommenden Oktober auch Station auf der Frankfurter Buchmesse.

Foto: dpa

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