Ryanair verschärft Regeln für Handgepäck

Ryanair verschärft Regeln für Handgepäck


Dublin (dpa) - Die irische Billigairline Ryanair verschärft ihre Regeln für Handgepäck. Das teilte das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Demnach dürfen Passagiere, die den normalen Tarif gebucht haben, nur noch ein einzelnes, kleines Stück Handgepäck ans Gate mitbringen.

Bislang konnten Ryanair-Nutzer zum Standard-Flugpreis ihre Rollkoffer oder andere Taschen in Handgepäckgröße kostenlos am Gate abgeben - doch das kostete viel Zeit. Teils bis zu 120 Gepäckstücke mussten so kurz vor dem Abflug noch abgefertigt werden, teilte das Unternehmen mit. Damit soll jetzt Schluss sein.

Für Fluggäste mit normalem Ticket heißt das: Handtasche ja, aber mehr nicht. Schon Rucksäcke könnten zu groß sein. Wer ein zu großes Handgepäckstück ans Gate bringt, muss 25 Euro zahlen. Nur "Priority"-Kunden dürfen weiterhin zwei Stücke in der Kabine haben. "Diese neue Regelung wird das Boarding beschleunigen und Flugverspätungen reduzieren", sagte Ryanair-Vertriebschef Kenny Jacobs der Mitteilung zufolge.

Neue Preise beim Aufgabegepäck

Doch den Reisekoffer abzugeben, wird auch künftig bei Ryanair nicht attraktiver sein. Wer zehn Kilogramm Aufgabegepäck zu einem Standard-Ticket dazu buchen will, zahlt mindestens acht Euro. Ein "Priority"-Ticket dagegen, bei dem der Zehn-Kilogramm-Rolli in die Kabine mitgenommen werden darf, kostet nur sechs Euro zusätzlich.

Wer größere Mengen dabei hat, kann dagegen mit der neuen Regelung sparen. Statt 20 Kilogramm für 25 Euro bietet Ryanair jetzt die Zehn-Kilogramm-Variante für acht Euro an.

Foto: dpa

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