Leopoldring ist wieder frei

Leopoldring ist wieder frei


Rastatt (red) - Geschafft: Die umfangreichen Bauarbeiten im Bereich Leopoldring, die zwischen August 2017 und Mai 2019 andauerten und mit einigen Verzögerungen zu kämpfen hatten, sind inzwischen komplett abgeschlossen, teilt die Stadt Rastatt am Montag mit. Nach der Verkehrsfreigabe am 24. Mai waren in den vergangenen Tagen noch letzte Markierungen und Beschilderungen angebracht worden. So zeigt sich der Leopoldring zwischen Kehler Straße und Friedrichring jetzt mit neuen Fernwärmeleitungen, erneuerter Fahrbahn, breiteren Gehwegen und barrierefreier Gestaltung.


Durchgehend markierte Radschutzstreifen und Radsignalanlagen an den Ampeln sollen einen sicheren Radweg in der Innenstadt und eine direkte Verbindung zum Schwimmbad Alohra und zur Kita Biber schaffen, so die Mitteilung. Die Bushaltestellen sind nun barrierefrei und zudem mit einem Blindenleitsystem versehen. Außerdem bieten neue Wartehäuschen Schutz vor Wind und Regen. Barrierefrei gestaltet sind überdies alle Fahrbahnübergänge, mit Absenkungen für Rollstuhlfahrer und Querungshilfen für Blinde und Sehbehinderte.

Mehr Parkplätze und Tempo 30

Für Autofahrer sind im Leopoldring und an der Kreuzung Markgrafenstraße insgesamt 44 kostenfreie Längsparkplätze und ein Behindertenparkplatz neu eingerichtet worden; bisher gab es hier lediglich etwa 38 Parkmöglichkeiten an der Fahrbahn, so die Stadtverwaltung. Direkt vor der Kita Biber befinden sich acht Kurzzeit-Parkplätze. Sie ermöglichen es Eltern, für eine halbe Stunde dort zu parken, um ihre Kinder zu bringen oder abzuholen. Neu in diesem Bereich des Leopoldrings ist auch eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Zwischen 6.30 und 17 Uhr gilt zwischen An der Bastion und Ottersdorfer Straße ab sofort Tempo 30.

Immer wieder Verzögerungen

Die Anwohner brauchten große Geduld: Während der langen Bauzeit kam es immer wieder zu Verzögerungen. Die Stadt fasst zusammen: Besondere Schwierigkeiten bereiteten der Baufirma Schäden im Untergrund, die aufwendig behoben werden mussten, ein Versorgungskabel musste durch die Umgestaltung des Gehwegs tiefer in die Erde eingearbeitet werden, und zuletzt hatten die Stadtwerke die Bauarbeiten zwangsläufig in die Verlängerung geschickt, weil die Hauptgasleitung in einem Teilbereich des Friedrichrings entgegen der ursprünglichen Planung erneuert werden musste.

Foto: Stadt Rastatt

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