Neue Technik und Einfädelspur

Neue Technik und Einfädelspur

Rastatt (red) - Mit dem Einsatz neuer Technik zur Steuerung der Ampelanlagen und der Einrichtung einer Einfädelspur auf der L75 (ehemalige B36) wird der Verkehrsfluss in Rastatt optimiert. Das soll vor allem bei den Daimler-Schichtwechseln für Entlastung sorgen.

Um Staus besser vermeinden zu können, hat die Stadt Rastatt gemeinsam mit dem Landkreis und der Daimler AG ein Maßnahmenkonzept erarbeitet. Realisiert wurde bereits eine verbesserte Ampelschaltung sowohl an der Kreuzung der Oberwaldstraße und der Kehler Straße im Münchfeld als auch an der Kreuzung Ottersdorfer Straße/Oberwaldstraße, wie die Stadt Rastatt am Montag mitteilte.

Kameras erkennen Verkehrslage

Kleine Kameras, sogenannte Videodetektoren, die an den Lichtsignalanlagen angebracht sind, erkennen die Verkehrslage auf den jeweiligen Abbiegespuren. Fährt ein Fahrzeug vor, schickt der Detektor ein Signal an das Steuerungsgerät, wodurch passgenau eine Grünphase angefordert wird. Die Kameras filmen jedoch nicht, auch werden keine Daten der Verkehrsteilnehmer gespeichert, versichert die Stadt.

Einfädelspur auf der L75

Eine zusätzliche Verbesserung des Verkehrsflusses soll nun noch eine sogenannte innenliegende Einfädelungsspur mit sich bringen, die Anfang September an der Einmündung der L 78b (von Wintersdorf kommend) auf die L75 eingerichtet wird. Das Linksabbiegen auf die L75 in Richtung Rastatt werde durch die zusätzliche Einfädelungsspur, die dem Reißverschlussprinzip auf Autobahnen gleicht, deutlich erleichtert. Autofahrer müssen nicht warten, bis beide Fahrspuren frei sind, sondern können bei einer freien Strecke in Richtung Baden-Baden auf die Einfädelspur fahren und danach auf die Fahrbahn in Richtung Rastatt fahren, sobald diese frei ist. Diese Maßnahme soll Anfang September umgesetzt werden.

Foto: Stadt Rastatt

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