Pleite von Thomas Cook verdirbt Urlaubsstart am Baden Airpark

Pleite von Thomas Cook verdirbt Urlaubsstart am Baden Airpark

Karlsruhe (lsw) - Die Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook hat am Montag auch Reisenden am Flughafen Baden Airpark bei Karlsruhe den Urlaubsstart verdorben. So durften 25 Touristen, die eine Pauschalreise über das Tochterunternehmen Neckermann gebucht hatten, nicht in Flugzeugen der Fluggesellschaft Tui mitfliegen.

Neckermann habe zwar Sitzplätze in den Tui-Maschinen gekauft, die vom dem Flughafen starten. Die Neckermann-Reisenden durften seit Montagmittag aber nicht mehr mitgenommen werden, berichtete Baden-Airpark-Geschäftsführer Manfred Jung. Grund sei, dass die Unterbringung der Touristen am Zielort nicht sichergestellt sei. Die Hotels hätten nach der Pleite Angst um ihr Geld.

Am Flughafen Stuttgart ging der Flugbetrieb von Ferienfliegern wie Condor nach Angaben einer Sprecherin wie geplant weiter. "Keine Streichungen, keine Veränderungen", sagte sie. Ob das am Dienstag so bleibe, müsse abgewartet werden. Vom Baden Airpark aus starten keine Flugzeuge von Condor.

Der Mutterkonzern Thomas Cook hatte zuvor Insolvenz beantragt. Man könne nicht gewährleisten, dass gebuchte Reisen mit Abreisedatum 23. und 24. September stattfinden, hieß es daraufhin vom deutschen Ableger. Die deutschen Veranstaltertöchter, zu denen Marken wie Neckermann Reisen, Bucher Last Minute, Öger Tours, Air Marin und Thomas Cook Signature gehören, haben den Verkauf von Reisen nach eigenen Angaben komplett gestoppt.

Was Thomas-Cook-Reisende nun wissen müssen, steht in der Dienstagsausgabe des Badischen Tagblatts.

Symbolfoto: Margull/Archiv

zurück