Neues Stück über Haueneberstein

Neues Stück über Haueneberstein

Baden-Baden (kim) - Das bäuerliche Anwesen in der Hau enebersteiner Alten Dorfstraße 6 ist laut der Inschrift des Eckpfostens "Franz und Josefine Wetter Anno 1694" das älteste Gebäude im Ort. Heute beherbergt es das Heimatmuseum. Fünf Jahre vor dem Bau dieses Hauses waren im Gefolge des Pfälzischen Erbfolgekrieges (1688 bis 1697) in der Nacht vom 23. auf 24. August 1689 (Bartholomäusnacht) nicht nur die Eberbachgemeinde, sondern auch die Stadt Baden und in den Tagen zuvor und danach die gesamte Markgrafschaft Baden von Ettlingen bis Bühl durch Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. in Schutt und Asche gelegt worden.

Diese Geschehnisse inspirierten Günter Hertweck (links, Foto: Kimmig) zum Schreiben seines neuesten Theaterstückes "Die Bartholomäusnacht". Das Schauspiel trägt den Untertitel "Eberschde brennt". Das Theaterstück schildert die dramatischen Ereignisse des damaligen Krieges aus der Sicht der Hauenebersteiner Bürger. Es lässt teilhaben an der Katastrophe, die die gesamte Bevölkerung getroffen hatte und vermittelt jedoch auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Im Mittelpunkt steht der Bau eines neuen Hauses. Das Schauspiel in sechs Akten versetzt die Zuschauer mitten hinein in die politische und gesellschaftliche Lage vor 330 Jahren. Obwohl das Stück einen sehr ernsten Hintergrund hat, kommen Spaß und Humor nicht zu kurz.

Ab dem 1. Oktober beginnt der Kartenvorverkauf. Eintrittskarten sind bei Günther Hirth, Klösterlestraße 10, (0 72 21) 6 76 36, bei Günter Hertweck, Waldstraße 18, (0 72 21) 6 06 80 und in der Eberstein-Apotheke, Rathausplatz 7, erhältlich.

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