KSC: Wellenreuther bleibt Präsident

KSC: Wellenreuther bleibt Präsident

Von BT-Redakteur Frank Ketterer

Karlsruhe - Ingo Wellenreuther bleibt Präsident des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC. Der 59-jährige Amtsinhaber setzte sich am Samstag auf der Mitgliederversammlung in der Karlsruher Schwarzwaldhalle in einer Kampfabstimmung gegen seinen Herausforderer, den Karlsruher Unternehmer Martin Müller durch. Wellenreuther erhielt 536 Stimmen (51,9 Prozent), der 55 Jahre alte Müller 496 (48,1 Prozent).

Damit geht Wellenreuther, seit neun Jahren im Amt, in seine vierte Amtszeit.

Bereits vor der Wahl hatte KSC-Geschäftsführer Michael Becker den Finanzbericht für das zurückliegende Geschäftsjahr vorgestellt. Laut diesem hat der KSC in seinem zweiten Drittligajahr mit einem Minus von 3,579 Millionen Euro angehäuft.

Präsidium komplett bestätigt

Zu Vizepräsidenten wurden die Amtsinhaber Günter Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze gewählt. Damit wurde das bisherige Präsidium komplett im Amt bestätigt. Pilarsky erhielt bereits im ersten Wahlgang überwältigende 800 Stimmen. Holger Siegmund-Schultze setzte sich im zweiten Durchgang mit 517 Stimmen gegen Edgar Schmitt (380 Stimmen) durch. Noch am Montag hatte Schmitt erklärt, nicht für das Amt zur Verfügung zu stehen, sollte Wellenreuther als Präsident bestätigt werden. Am Samstag war davon nun keine Rede mehr.

Foto: Helge Prang/GES

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