Eberbachhalle: Fastnachter dürfen hoffen

Eberbachhalle: Fastnachter dürfen hoffen

Baden-Baden (hol) - Die Hauenebersteiner Narren dürfen noch hoffen: Wenn alles nach Plan abläuft, dann dürfen die Vereinsräume im Untergeschoss der Eberbachhalle während der Schlussphase der Fastnachtszeit genutzt werden.

Die Sanierung der Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden in den Räumlichkeiten wird, wie bereits berichtet, etwa 700.000 Euro kosten. Um das Geld dafür zusammenzubekommen, soll die eigentlich im kommenden Jahr geplante weitere Sanierung des Aumattstadions verschoben werden.

Björn Käckell, technischer Leiter des Fachgebiets Gebäudemanagement, informierte nun den Ortschaftsrat der Eberbachgemeinde über das weitere Vorgehen bei dem Thema.

Die Bauarbeiten sollen am 11. November starten. Zunächst würden die betroffenen Bereiche bis auf Rohbau-Niveau zurückgebaut, getrocknet und die Schimmelschäden beseitigt. Bis Ende Januar sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Während der Fastnachtssaison wären dann die betroffenen Räume "im Rohbauzustand nutzbar", sagte Käckell.

Erst im März werde mit der Reparatur und Neuverlegung der Drainage-Anlagen fortgefahren. "Bis Juni oder Juli soll die Maßnahme dann komplett abgeschlossen sein", sagte der Experte und betonte, dass der Zeitplan natürlich nur dann eingehalten werden könne, wenn nichts Unvorhergesehenes den Fortgang der Arbeiten behindere. Eins stehe aber fest: Die Halle selbst wird während der gesamten Bauzeit nutzbar sein. Das ist wichtig, weil im März dort eine Theateraufführung geplant ist. Sie könne problemlos stattfinden, so Käckell.

Foto: Harald Holzmann

zurück