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Am heißesten Tag wieder angeschweißt
Mitarbeiter einer Gaggenauer Fachfirma helfen den Bronzegänsen auf die Füße - nur diese waren stehengeblieben. Foto: Stadt Gaggenau
23.06.2017 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red/tom) - Der Gänsebrunnen auf dem Bahnhofsplatz in Gaggenau ist eine beliebte Formation. Jetzt ist das Dutzend Gänse wieder komplett, nachdem eine Gaggenauer Fachfirma die Bronzeguss-Figuren wieder angeschweißt hatte. Sie waren in der Nacht auf den Mittwoch, 7. Juni, auf Fußhöhe abgebrochenen worden.

"Bei den Schweißarbeiten gestern handelte es sich übrigens um eine ausgesprochen schweißtreibende Angelegenheit", berichtet die Stadtverwaltung auf BT-Anfrage: "Haben doch die beiden Fachleute den bisher heißesten Tag des Jahres erwischt, um die Gänse wieder anzubringen."

Die Figuren sind ein Werk der 2012 verstorbenen Künstlerin Gudrun Schreiner. Wer die beiden Gänseexemplare diesmal beschädigt hat, bleibt bisher - wie schon 2016, als ebenfalls eine Figur in Mitleidenschaft gezogen worden war - trotz polizeilicher Ermittlungen unbekannt. Der Schaden belief sich diesmal auf rund 700 Euro. Der Brunnen jedenfalls ist wieder in Betrieb - "und wird es hoffentlich noch lange bleiben, was gerade während heißer Sommertage ein kleines Labsal darstellt", gibt die Stadtverwaltung zu bedenken.

Vandalismus bislang nicht aufgeklärt

Beschädigt worden waren Anfang Juni die beiden in Richtung Stadtterrasse aufgestellten Exemplare. Die Figuren wurden laut Polizei von den Tätern vor Ort zurückgelassen. In der Zwischenzeit hatten sie im städtischen Baubetriebshof eine Bleibe gefunden. Am Standort blieben lediglich die Füße der Figuren, diese sind fest mit dem Boden verbunden.

Der neue Brunnen war am 23. Oktober 2015 offiziell seiner Bestimmung übergeben worden - als Nachfolger für den alten, maroden Gänsebrunnen, der zugunsten der heutigen "Stadtloggia" abgerissen wurde. Die zwölf Figuren zierten schon den alten Brunnen. Laut Stadt sind die Figuren als Spielfaktor gedacht. Vor mehr als 30 Jahren waren die Gänse von der mittlerweile verstorbenen Künstlerin Gudrun Schreiner geschaffen worden. Einige waren vor einiger Zeit von dem Bildhauer Michael W. Huber aus Oberkirch saniert worden. Er hatte unter anderem abgerissene Füße wieder angebracht. Auch hatte er die bronzenen, gefiederten Freunde im Zuge der Arbeiten zum Bau des neuen Brunnens im Boden befestigt.

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