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Rund fünf Millionen Euro für die Erweiterung der Merkurschule
Die Skulptur soll vom Schulhof in die Grünfläche versetzt werden. Foto: av/mm
28.06.2017 - 00:00 Uhr
Gaggenau (tom) - Die Merkurschule wird als Gemeinschaftsschule dreizügig ausgebaut. Fünf Millionen Euro soll das kosten -nach derzeitigem Stand. Hinzu kommen Folgekosten von geschätzten 202000 Euro pro Jahr. Die Zustimmung des Gemeinderats am Montag war nahezu einstimmig.

Für eine zweizügige gebundene Ganztagsschule würden Baukosten von 4,4 Millionen und Folgekosten von jährlich knapp 166000 Euro anfallen - laut städtischer Berechnungen. Angesichts derzeit wieder steigender Schülerzahlen legte die Stadtverwaltung den Räten einen dreizügigen Ausbau nahe. So kann man derzeit davon ausgehen, dass bereits im kommenden Schuljahr eine Dreizügigkeit ab Klasse fünf erreicht sein wird. Dann besuchen 55 Grundschüler, 23 Werkrealschüler und 104 Gemeinschaftsschüler die Einrichtung. "Bei der Planung der Merkurschule als Gemeinschaftsschule war nicht vorauszusehen, dass die Anmeldezahlen bereits jetzt die Dreizügigkeit erreichen", versichert die Stadtverwaltung.

Derzeit besteht die Schule aus dem Grundschul- und dem Werkrealschulbereich; sie sind verbunden. Geplant ist eine Erweiterung; sie soll direkt neben dem Sportplatz über zwei Stockwerke gebaut werden: zwölf Meter breit und rund 50 Meter lang. Baubeginn soll noch 2017 sein, erläuterte Bürgermeister Michael Pfeiffer; Ende Februar 2019 soll das Vorhaben fertig sein - inklusive Durchstich von der alten Schule zum neuen Anbau.

Die Finanzierung von rund 820000 Euro ist noch nicht geklärt, wurde in der Sitzung deutlich. Nach bisherigen Förderrichtlinien fördere das Regierungspräsidium nur Zweizügigkeit, erläuterte Kämmerer Andreas Merkel. Dreizügigkeit könnte förderwürdig werden, wenn sie sich als dauerhaft erweisen werde. Auch dadurch könnte sich, so die Ansicht von Kennern des Gaggenauer Bildungswesens, der Kampf um künftige Fünftklässler intensivieren.

Grundsätzlich seien Renovierung und Ausbau der Merkurschule notwendig, Sanierungsstau in Toiletten und naturwissenschaftlichen Räume führt sie ins Feld, dazu gesetzlich notwendige Brandschutzmaßnahmen. Die provisorische Mensa sei nicht ausreichend, am Bau einer neuen Mensa werde kein Weg vorbei führen. Weiterhin bestehe unter anderem Bedarf an vier Klassenräumen und einem Aufzug wegen Barrierefreiheit.

In den Sommerferien gestalten Eltern, Schüler und Förderverein Teile des Außenbereichs der Grundschule neu. Gegen Vandalismus soll künftig ein zwei Meter hoher Zaun schützen. Als einziger enthielt sich Stadtrat Alexander Haitz (FDP) der Stimme; Theo Gehrmann stimmte dem Beschluss zu, wenngleich es "eine ganze Reihe offener Fragen" gebe - welche, erläuterte er nicht.

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